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Frau verzweifelt gesucht Weinstein will Anwältin engagieren

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Offenbar will ihn wieder keine so wirklich. Harvey Weinstein hat kein Glück bei Frauen.

(Foto: AP)

Anfang Juni startet der Prozess gegen den gefallenen Film-Mogul Harvey Weinstein. Er ist angeklagt wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Dafür will er sein neues Anwaltsteam unbedingt um eine Frau erweitern - und findet keine.

Laut "New York Post" will der einstige Hollywood-Produzent Harvey Weinstein vor Beginn seines Prozesses ganz dringend eine Frau für sein Anwaltsteam engagieren. Das gestaltet sich bislang jedoch eher schwierig.

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Pamela Mackey im Jahr 2004.

(Foto: Reuters)

Zwar haben sich laut Weinsteins Sprecherin Juda Engelmayer schon mehrere Frauen darum beworben, die bereits engagierten Verteidiger Jose Baez, Duncan Levin und Ronald S. Sullivan Jr. zu unterstützen, doch die Richtige war offenbar noch nicht dabei. Ursprünglich war einmal Star-Verteidigerin Pamela Robillard Mackey im Gespräch gewesen.

Mackey offenbar zu teuer

Mackey hatte unter anderem 2004 den ehemaligen US-Basketball-Profi Kobe Bryant vertreten, als der von einer Hotelangestellten der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Vor Gericht ging Mackey vor allem mit dem mutmaßlichen Opfer nicht gerade zimperlich um.

Obwohl der 19-Jährigen Anonymität zugesichert worden war, nannte Mackey mehrfach vor Gericht ihren Namen. Auch fragte sie einen Gutachter, ob ihre Verletzungen nicht auch aufgetreten sein könnten, während sie an drei Tagen Sex mit verschiedenen Männern hatte. Am Ende wurde der Prozess gegen Bryant eingestellt, weil die Klägerin nicht mehr vor Gericht gegen ihn aussagen wollte. Sie zog ihre Anschuldigungen zurück. Bryant hatte angegeben, der Sex sei einvernehmlich gewesen.

Dass Weinstein eine Frau wie Mackey gern in seinem Team hätte, ist angesichts der Anschuldigungen gegen ihn nachvollziebar. Allerdings konnte er sich mit der 62-Jährigen wohl finanziell nicht einigen. Weinstein ist wegen einer Vergewaltigung und mehrerer Fälle von sexueller Nötigung angeklagt. Ab dem 3. Juni steht er dafür in New York vor Gericht. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

Quelle: n-tv.de, nan

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