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Markles Familie dreht am Rad "Wenn Vater stirbt, bist du schuld"

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Wie lange hält sie den Angriffen ihrer Familie noch stand? Meghan Markle.

(Foto: imago/PA Images)

Prinz Harry und seine Meghan strahlen bei allen öffentlichen Terminen um die Wette. Doch hinter den Kulissen brodelt es. Die Familie der frischgebackenen Herzogin schießt weiter munter Giftpfeile gen London. Markles Halbschwester treibt es nun auf die Spitze.

Eigentlich könnte alles so schön sein. Prinz Harry und seine Meghan sind nach wie vor voll verknallt ineinander, hinter ihnen liegt eine Traumhochzeit und vor ihnen eine Zukunft als royale Lieblinge der Briten. Ja, hier und da ranken sich sogar schon Baby-Gerüchte um die beiden. Wann könnte es soweit sein, dass der erste Nachwuchs sich ankündigt?

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Ist dieses Lächeln gequält? Meghan und Harry beim Besuch einer Nelson-Mandela-Ausstellung am Dienstag.

(Foto: REUTERS)

Doch ganz so ungetrübt ist das Glück der beiden nicht. Das liegt an Markles Familie, die weiter alles daran zu setzen scheint, die Beziehung der 36-Jährigen mit ihrem Prinzen zu torpedieren. Und so sehr Harry und Meghan auch bei öffentlichen Terminen strahlen mögen - gänzlich können diese Störfeuer sicher nicht an ihnen abperlen.

Nach diversen kritischen Äußerungen ihres Vaters Thomas in den vergangenen Tagen, erhält Markle nun eine weitere Breitseite von ihrer Halbschwester Samantha Grant. Und die hat es in sich.

"Ihr solltet euch schämen"

Grant richtete sich in einer regelrechten Tirade an Twitter-Posts direkt an das britische Königshaus. "Mein Vater ist keine Schande, weil er seine Tochter liebt. Die Royals sind eine Schande, weil sie so kalt sind. Ihr solltet euch schämen", wütet Grant in einer ihrer Nachrichten.

Besonders auf die Palme gebracht hat sie offenbar der Besuch einer Ausstellung zu Ehren Nelson Mandelas 100. Geburtstag von Harry und Meghan am Dienstag. "Ich freue mich, dass du so viel Zeit hast, dich herumzutreiben, um anderen Tribut zu zollen, während du deinen Vater ignorierst. Wie kalt kann man sein und dann noch in den Spiegel sehen?", ätzt die 53-Jährige in einem weiteren Post.

Wirklich auf die Spitze treibt sie es jedoch in ihrer dritten Botschaft. "Genug ist genug", befindet Grant da und fügt hinzu: "Wenn dein Vater stirbt, mache ich dich dafür verantwortlich, Meg!"

Es ist nicht das erste Mal, dass Grant ihre Halbschwester und das britische Königshaus öffentlich attackiert. Zuvor hatte sie etwa auch schon mal erklärt, wäre Harrys Mutter Diana noch am Leben, würde sie sich für ihren Sohn schämen, dass er Meghan Markle zu seiner Frau genommen hat.

Nur noch ein "gequältes Lächeln"?

Doch nicht nur Grant spuckt Gift und Galle über die Beziehung ihrer Halbschwester, auch Markles Vater wandte sich in den vergangenen Tagen immer wieder mit diversen Vorwürfen an die Öffentlichkeit. So erklärte er gegenüber der britischen Zeitung "The Sun", er habe seit dem Skandal um gestellte Paparazzi-Fotos, für den er kurz vor der Trauung gesorgt hatte, nicht mehr mit seiner Tochter gesprochen. Er habe keine gültige Telefonnummer von ihr und könne sie auch anderweitig nicht erreichen.

Aus der Ferne mache er sich jedoch Sorgen um Meghan, weil sie auf ihn unglücklich wirke. "Ich habe sie jahrelang lächeln sehen. Ich kenne ihr Lächeln", so der 73-Jährige. Inzwischen setze sie jedoch nur noch ein "gequältes Lächeln" für die Medien auf. Seine Tochter habe "einen hohen Preis dafür gezahlt, mit dieser Familie verheiratet zu sein", urteilt Thomas Markle - und brandmarkt die Traditionen der Königsfamilie zugleich als "veraltet" und "lächerlich".

Dass nicht nur die Queen darüber alles andere als "amused" gewesen sein dürfte, liegt auf der Hand. Und dass die Chancen einer Zusammenführung von Vater und Tochter vor diesem Hintergrund steigen, darf ebenfalls bezweifelt werden, wie der Royal-Experte William Hanson der "Daily Mail" erklärte. Wenn Thomas Markle und Samantha Grant mit ihren öffentlichen Angriffen weitermachten, sinke die Wahrscheinlichkeit, dass Meghan wieder den Kontakt sucht, eher "gen Null", ist sich Hanson sicher.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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