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Halbbruder bettelt um Verzeihung Will Meghan vergeben und vergessen?

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Erwartet in den nächsten Wochen ihr erstes Kind: Herzogin Meghan.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Meghans Familie lässt keine Gelegenheit aus, um öffentlich gegen die Herzogin auszuteilen. Dennoch könnte es demnächst zu einer Versöhnung kommen. Insider behaupten, Meghan wolle nach der Geburt ihres Kindes wieder Kontakt zulassen.

Sie können es einfach nicht lassen. Ob Anschuldigungen, Beleidigungen, gestellte Bilder oder Enthüllungsbücher - seit der Hochzeit von Meghan und Prinz Harry wettern Meghans Vater Thomas, ihre Halbschwester Samantha und ihr Halbbruder Thomas Markle Jr. in regelmäßigem Takt gegen die Herzogin. Letzterer schrieb Harry kurz vor der Eheschließung sogar einen offenen Brief, in dem er den Prinzen vor einer Heirat mit ihr warnte. Trotz allem könnte Meghan aber einen Versuch starten, den Familienfrieden herzustellen.

Wie die "Daily Mail" berichtet, will Meghan nach der Geburt ihres Babys eine Versöhnung mit ihrer Familie wagen. Eine namentlich nicht genannte Quelle sagte der britischen Zeitung: "Sie plant, ihrer Familie ein Friedensangebot zu machen und sie zu einem Besuch einzuladen, nachdem das Baby geboren ist - ihre Schwester mit eingeschlossen." Für diesen Schritt soll die werdende Mutter sogar eine ehemalige PR-Beraterin der Clintons, Sara Latham, angeheuert haben. Der Kensington Palast äußerte sich bisher jedoch nicht zu den Gerüchten.

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Zumindest ein Angehöriger der Herzogin dürfte sich über diese Nachricht freuen. Halbbruder Thomas Markle Jr. distanzierte sich vergangene Woche erstmals für die öffentlichen Anschuldigungen gegen Meghan. In einer italienischen Fernsehsendung bat er sie darum, ihr Baby sehen zu dürfen, das im April zur Welt kommen soll. Dies würde helfen, den Familienriss zu heilen, sagte er. "Ich habe diesen Brief in einer Zeit geschrieben, in der ich sehr frustriert war", sagte er während des Interviews. "Ich stehe voll hinter Meghan und möchte, dass wir als Familie wieder vereint sind." Es sei eine große Sache, wenn ein neues Baby in die Familie kommt. "Ich möchte meine Nichte oder meinen Neffen unbedingt treffen."

"Eine Gefahr für die königliche Familie"

Vergangenes Jahr hatte Markle Jr. einen Brief an die Queen verfasst, den die britische "InTouch" veröffentlichte. Dort sagte er, dass die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan unterbrochen werden sollte, die er als "schlimmsten Fehler in der Geschichte der Monarchie" bezeichnete. Er behauptete, seine Schwester sei "eine Gefahr für die königliche Familie" und wunderte sich, dass Harry nicht "die echte Meghan" sehe, "die die ganze Welt sieht". Seine Schwester sei übersättigt, abgestumpft und langweilig.

Auf den Brief angesprochen, nahm der 51-Jährige nun alle Beleidigungen wieder zurück. "Nein, nein, sie ist absolut keine Gefahr für die königliche Familie", sagte er im italienischen Fernsehen. "Sie ist eine liebevolle, warme, intelligente Person, die ihre Familie liebt. Sie ist eine außergewöhnliche Frau", sagte er. Er habe seit 2011 keinen Kontakt mehr zu Meghan und könne sich nicht erklären, warum sie nicht mehr mit ihm und ihrer Halbschwester Samantha spreche. An Meghan gerichtet sagte er: "Meghan, wenn du das hier siehst: Ich liebe dich sehr. Ich habe dich immer geliebt und ich bin so stolz auf dich."

Schwester plant Enthüllungsbuch

Der Brief war weder das erste noch das letzte Mal, dass Markle Jr. weltweit für Schlagzeilen sorgte. Die "InTouch" veröffentlichte einen zweiten Brief, in dem er darum bat, doch noch zur Hochzeit kommen zu dürfen. Seit der Hochzeit hielt er sich mit öffentlichen Anschuldigungen zwar zurück, machte aber des öfteren mit Alkoholexzessen von sich reden. So soll er wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden sein und seiner Freundin im betrunkenen Zustand eine Waffe an den Kopf gehalten haben.

Im Gegensatz zu Markle Jr. versuchen Vater und Schwester noch immer verzweifelt, mediale Aufmerksamkeit zu bekommen und Mitleid zu erzwingen. Markle Senior veröffentliche kürzlich einen von Meghan nach der Hochzeit verfassten Brief, in dem sie ihre Trauer und Verzweiflung über den Familiestreit zu Ausdruck brachte und ihren Vater bat, sich nicht länger an die Öffentlichkeit zu wenden. Ihre Schwester legte sich sogar mit George Clooney an, der die Herzogin öffentlich verteidigte. Sie kündigte zudem ein Enthüllungsbuch über Meghan an - pünktlich zur Geburt ihres ersten Kindes.

Quelle: n-tv.de, lri

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