Musik

Ein "Cool Girl" zum Vernaschen Tove Lo liefert sexy Schweden-Pop

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Die Schwedin Tove Lo ist binnen kurzer Zeit zum internationalen Popstar geworden.

(Foto: Universal Music)

Tove Lo spricht auch über untenrum. Weil sich Liebe kaum ohne Sex verhandeln lässt und schon gar nicht ohne Humor ist ihr neues Album "Lady Wood" ein poppig köstliches Gesamtpaket.

"High Bleiben", empfahl Tove Lo 2014 in "Habits". Der Song markiert den finalen Karriere-Kick, den die 28-Jährige brauchte, um wirklich vorne mitzumischen im Musikgeschäft. Ihr erstes Album "Queen of the Clouds" wurde ein Erfolg, das schwedische Partygirl zum internationalen Liebling.

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Nach "Queen of the Clouds" von 2014 erscheint mit "Lady Wood" nun das zweite Album von Tove Lo.

(Foto: Universal Music)

Tove Lo ist keins dieser austauschbaren Popsternchen. Sie ließ sich zwar zu Ausstellungszwecken von Taylor Swift durch deren Tournee-Arena führen, aber mal ehrlich: Wer hätte die Chance nicht genutzt. Wenn sie selbst Regie führt, ist sie lasziv, ironisch und rauschaffin.

Diese beiden Seiten spiegeln auf Tove Los neuem Album "Lady Wood" zwei musikalische Kapitel der Platte: "Fairy Dust" und "Fire Fade". Sie sollen die Gefühlskurven der Sängerin darstellen, die sie "bei jeder Art von leidenschaftlichem Rausch" durchlebt.

"Ich war noch nie so high"

"Wenn ich beim letzten Song im Set das Mikro in die Menge halte und alle mitsingen - ein größeres High gibt es nicht", findet Tove Lo. "Dann laufe ich zurück in die Garderobe, mache die Tür zu, und plötzlich ist irgendwie alles still. Gerade noch war da dieser Rausch, und ich sitze da und denke: 'Was war das?'"

Tove Los derzeitige Hit-Single "Cool Girl" ist nur ein Indiz dafür, dass Songs der Sängerin so ehrlich sind wie sie selbst. "Wir hingen im Studio ab und haben aus einer Apfel-Bong geraucht. Ich war noch nie in meinem Leben so high", erzählt sie etwa ganz freimütig über die Zusammenarbeit mit Rapper Wiz Khalifa. Ein bisschen provokant ist das natürlich, aber genau so mag es Tove Lo, denn nichts ärgert die Sängerin mehr als tradierte Vorschriften. Vielleicht auch deswegen heißt ihr neues Album eben "Lady Wood". Das bedeutet so viel wie "Damen-Ständer" und damit ist sicher kein Möbelstück gemeint.

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Quelle: ntv.de, ame

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