TV

"Bauer sucht Frau International" Die Herzreihen lichten sich

1555532.jpg

Bauer Marco in Chile kann vorerst noch die Gesellschaft beider Frauen genießen.

(Foto: TVNOW)

Ene, mene muh … Kurz vor dem Staffel-Finale von "Bauer sucht Frau International" werden auf den Höfen fleißig die Koffer gepackt. Nur in Namibia und Chile hinkt man in puncto "Entscheidung" noch etwas hinterher.

Gewohnt gutgelaunt tritt Inka Bause vor die Kamera und verspricht der neugierigen Menge vor den heimischen Flatscreens die "Stunde der Wahrheit". Und in der Tat: In Richtung Zielgerade schielend agieren die Globetrotter-Bauern immer fokussierter. Angebalzt und mit lüsternen Blicken umgarnt werden nur noch die Frauen, die sich nach dem Ende der ersten Schnupperwoche als "hofkompatibel" erwiesen haben.

Martha platzt die Hutschnur

In Südafrika beispielsweise hat Kira die Nase vorn. Im Gegensatz zu Statistin Martha rückt die Afrika-Rückkehrerin mit der langen Schneewittchen-Mähne ihre Vorzüge stets gekonnt in den Vordergrund. Ein klimpernder Schmuseblick, ein zartes Lächeln und die gepachtete Big-Love-Weisheit ("Voll schön, dass wir nicht immer reden müssen."): Kira weiß genau, wie man den schlaksigen Rüdiger um den Finger wickelt. Nach einer intimen Mähdrescherfahrt und einem noch intimeren Safari-Plausch der beiden Turteltäubchen platzt der im Schatten schmollenden Martha schließlich die Hutschnur. Dem "fünften Rad am Wagen" geht die Luft aus. Und so trottet die "Vergessene" von dannen, packt ihre Koffer und macht den vorzeitigen Abflug.

Auch im australischen Nirgendwo schießt einer abgeschobenen Dame das Wutblut in den Kopf. Trotz liebevoller Lebkuchen-Geschenk-Offensive steht Altenpflegerin Michaela bei Outback-Opa Rainer im Abseits. Der Hüne mit dem Wackel-Dackel-Gang hat nur Augen für seine Saskia. Als Michaela die beiden Flirtenden eines Morgens knutschend in der Prärie entdeckt, ist der Ofen endgültig aus. Mit lästernder Zunge zündet die Abgewiesene ein letztes Ich-lass-mich-doch-hier-nicht-verarschen-Feuerwerk. Dann fährt endlich das Taxi vor. Und Michaela ist weg.

"Nobody is perfect, Tom ist Tom …"

Weg sind auch Toms vermeintliche Herzdamen. Und das trotz liebevoll überreichter Tafelschokolade und einem Strand-Ausritt bei Sonnenuntergang, inklusive anschließendem Kerzenschein-Dinner. Ja, der arme Tom muss im Urwald von Costa Rica wieder von Null anfangen. Weder Knigge-Zicke Gabriele noch Baum-Liebhaberin Siglinde ließen sich von den etwas ungalanten Anmachstrategien des liebestollen Kaffeebauern einfangen. Tom nimmt's gelassen: "Nobody is perfect, Tom ist Tom, nächste Mal besser …"

Ebenfalls im Flieger zurück nach Deutschland sitzt Wacken-Blondie Jennika. Country-Fan Freddy hat's halt nicht so mit schwermetallischen Klängen. Und mit einer Frau, die nicht mindestens fünf Mal die Woche mit einem Lächeln im Gesicht am Herd glänzt, kann sich der Wahl-Kanadier auch keine glückliche Zukunft vorstellen. Hof-Küken Francis passt da schon eher in das Beuteschema des Kartoffelzüchters. Egal, ob als Shopping-Assistentin, Abwasch-Queen oder Wangenkuss-Expertin: Francis nimmt jede Rollen-Hürde mit Bravour.

Inka Bause rudert schon mit den Armen

Im Gegensatz zu den anderen Kollegen sitzen bei Marco in Chile und Stefan in Namibia vorerst keine weiteren Frauen auf gepackten Koffern. Hier werden gesellige Grillabende mitsamt Familie und seelenspiegelnde Mensch-Pferd-Experimente noch zu dritt angegangen. Aber auch Stefan und Marco werden nicht mehr allzu lange im hausgemachten Friede-Freude-Eierkuchen-Modus verweilen können. Die gute Inka Bause rudert daheim schon hibbelig mit den Armen und erinnert mit Nachdruck an den vereinbarten Final-Termin. Der steht schließlich schon vor der Tür. Und bis dahin darf pro Hof nur noch ein Schaf im Stall stehen. Das wissen alle - auch Marco und Stefan. Die Uhr tickt …

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema