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"Sylvies Dessous-Models" Endlich Schlüppi-Botschafterin, oh, yeah!

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Sylvie kümmert sich sehr herzlich um ihre Girls.

(Foto: RTL)

Sylvie Meis sucht neue Models. Sie sind "süß", "sexy" und haben schöne "Selfie-Gesichter". Doch Vorsicht vor Julia! Die ist sehr "wild child". So schöne Frauen: Man läuft Gefahr, "ans andere Ufer zu wechseln".

"Meine Haare und meine Brust sind mein Markenzeichen", flötet die unsichere Graziella, eine hübsche Brünette, die in ihrem Leben nichts lieber machen würde, als für Sylvie Meis Markenbotschafterin zu werden.

Für ihre eigene Dessous-Linie sucht die Moderatorin, selbst erfolgreiches Testimonial, Frauen, die ihre Unterwäsche vorführen. 1000 Mädchen haben sich beworben, nur 30 haben es in die engere Auswahl geschafft. Und auch von denen dürfen nach der ersten Sichtung noch einmal 20 direkt wieder abwackeln.

"Insta-Duckface is over!"

"Sylvies Dessous-Models" ist ein bisschen wie Heidi Klums "GNTM", nur dass die Schönsten statt eines Fotos auch ein rosa Bändchen bekommen. Eins vorab: Blöd sind die Damen nicht! Sie studieren Wirtschaftspsychologie, haben Bachelor-Abschlüsse und "mega viel Charisma". Doch Sylvie sucht kein "Instagram-Model" - "Insta-Duckface" sei nämlich "over".

Je erfolgreicher eine Frau ist, desto größer ist der Neid. Und den hat Meis sich hart erarbeitet. Doch es ist schade, dass sie sich in so ein lächerlich angestaubtes Castingformat pressen lässt, in denen Frauen nach wie vor auf ihren Körper reduziert werden, natürlich unter dem Deckmäntelchen, dass man jemanden mit "Personality" suche. Am Ende aber sollen sie "nicht zu viel fragen", den Po rausstrecken und "sexy Posen zeigen". Die Ladys sollen einen fitten Körper haben und dürfen "nicht zu viel wackeln".

Sehr viele Blondinen stellen sich vor und staksen wie bei Heidi vor die Jury. Von der 22 Jahre alten Melissa Minh möchte Sylvie wissen: "Was ist dein Selfie-Gesicht?" Und plötzlich passiert der absolute Burner: "OH, MEIN GOTT! Sylvie Meis gibt meinen Namen bei Insta ein! Oh, mein Gott, Sylvie Meis folgt mir bei Insta!"

"Du bist zu wild child!"

Obwohl Julia, die Frau mit dem Nasenring, eine so tolle Haut hat, ist Sylvie nicht von ihr überzeugt, denn sie ist leider zu "wild child" und kann direkt nach ihrem Walk abdampfen.

Dafür würde sie für Tahnee "ans andere Ufer" wechseln. Auch die liebe Julia 2 "ist so ein guter Mensch". Und erst diese bewegende Kinderheimgeschichte! "Aus Armut modeln!"

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Sarah fasziniert Sylvie besonders.

(Foto: RTL)

Eine fällt besonders auf: Sarah. Die Sarah ist ein niedliches, verwöhntes Luxus-Girl und wohnt in verschiedenen Städten, "in London, Moskau und Düsseldorf", wo man "super shoppen" kann. Die 20-Jährige, die ungefähr 50 Kilo falsche Wimpern an ihre Augenlider getackert hat, erzählt stolz, sie pendele immer zwischen ihren einzelnen Appartements hin und her. Manchmal buche sie auch einen Flug nach Berlin - extra für den Friseurbesuch. Hihi, ja, "Glam-Girl" Sarah ist ganz schön "faszinierend".

Mona, Tahnee, Julia, Daria, Graziella und wie sie sonst noch alle heißen, dürfen nach der Auswahlrunde in ein eigenes Loft ziehen, wo sie kurz durchschnaufen, bevor es in Hamburg, man glaubt es kaum, zum Shooten auf ein Schiff am Hafen geht.

Es ist sehr windig an Deck. Und kalt. Entgeisterte Gesichter. Wieso stürmt es bloß immer so in Hamburg? Warum kann Hamburg "nicht in der Karibik" sein? Mensch, Hamburg, du bist wirklich eine "Herausforderung" für "Frauen mit Knallerkörpern"!

"Du siehst aus wie Chanel!"

Es gilt, an Deck alles zu geben: "Zieh mal an dem Seil da, ja, sexy!", "Denk dran, du bist eine sexy Piratin!" "Ja, komm, sei lässig!" "Bewegung, Bewegung!" "Yeah, sporty girl!" "Super hot, super sexy, oh ja, nice!"

Welch "unfassbar große Ehre" es doch für eine Frau sein muss, in Unterwäsche und mit 100 Kilo Klimbim auf der Birne auf einem Hamburger Frachter zu posieren! Wahnsinn! "Du siehst aus wie Chanel!"

Nach dem Shooting dürfen die Girls mit der "tollen Körperspannung", von Sylvie stets fürsorglich umhegt, zurück in ihr Loft, wo sie ihre Fotos erhalten. Dort zerbrechen sie sich den hübschen Kopf. Haben es alle Mädchen weitergeschafft? Ein kleiner "Bitchfight" entfacht, denn "wir sind zehn bekloppte Hühner und alle zehn sind bekloppt".

Von zweien muss sich die Chefin dann aber doch verabschieden. Wer das sein wird, erfahren wir in der kommenden Woche. Bis dahin: Immer schön posen, nicht zu viele Fragen stellen und faszinierend bleiben!

Quelle: n-tv.de

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