Doppelabsturz bei Jauch"Pumuckl"-Enkelin plaudert bei WWM Familienzwist aus
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CDU bei der Wahl 2025 mit Rekordergebnis? Der erste Absturz bei "Wer wird Millionär?" ist unvermeidbar. Dann aber trifft es die Enkelin von Hans Clarin - die "Pumuckl" kaum gucken durfte, Jauch aber über Lach-Yoga und Menstruationstassen aufklärt.
Die Enkelin von "Pumuckl"-Sprecher Hans Clarin durfte die legendäre Kinderserie selbst kaum schauen. Das erfuhr Günther Jauch am Montagabend aber nur rein durch Zufall. Denn Viviane Clarin hatte ihren berühmten Verwandten bei der "Wer wird Millionär?"-Bewerbung für sich behalten. Und hinter den Kulissen war niemandem der markante Familienname aufgefallen. Jauch aber natürlich schon. "Mein Opa war das", verriet die Kandidatin dem bass erstaunten Moderator. Dennoch sei sie mit weniger Pumuckl aufgewachsen als andere Kinder.
Der Grund: Der Schauspieler und die Großmutter der Kandidatin aus Markt Schwaben in Bayern waren geschieden und das Mädchen hatte mehr Kontakt zur Oma. Die habe "Meister Eder und sein Pumuckl" nicht so gern gesehen, verriet Jauchs Kandidatin, die als Texterin in einer Videoagentur arbeitet. "Ich pack hier Sachen aus", schmunzelte Clarin. Ihr Großvater war dreimal verheiratet und starb 2005.
Clarin verriet dann trotzdem noch, dass ihre Familie darüber beraten hatte, ob die Stimme des Schauspielers für neue Folgen der Kult-Kinderserie (hier auf RTL+ im Stream) verwendet werden durfte. Man habe schließlich zugestimmt. "Pumuckl"-Tantiemen hat Jauchs Kandidatin selbst nicht erhalten und der Ausflug ins "Wer wird Millionär?"-Studio endete leider zumindest in finanzieller Hinsicht als Reinfall.
Clarins Absturz bei der 16.000-Euro-Frage bewies mal wieder, warum die Bitte "nur aufstehen, wenn man es wirklich sicher weiß" beim Zusatzjoker durchaus seine Berechtigung hat - auch, wenn Jauch sich jedes Mal darüber amüsiert. Denn der einzige Zuschauer, der aufstand, hatte keine Ahnung. Er tippte ziemlich ins Blaue hinein, dass zuletzt Hans Zimmer in den illustren Kreis der EGOT-Gewinner aufgestiegen ist. Das war falsch.
Der Joker konnte nicht erklären, wofür der Filmkomponist denn neben dem Oscar auch einen Emmy (TV), Tony (Theater/Musical) und Grammy (Musik) gewonnen haben soll. Clarin fragte leider auch nicht kritisch nach, sondern loggte die falsche Antwort ein und stürzte auf 500 Euro ab. Richtige Antwort war Steven Spielberg. Der Filmregisseur machte den EGOT-Status mit seinem ersten Grammy perfekt - ausgerechnet für eine Dokumentation über Zimmers langjährigen Konkurrenten John Williams.
"Eine Runde Lach-Yoga", empfahl Jauch der geknickten Kandidatin zum Abschied. Sie hatte ihm und dem gesamten Studiopublikum zuvor Lachübungen gezeigt, die Stress abbauen und für mehr Lebensfreude sorgen sollen. "Das liegt bei mir vom Kenntnisstand her ungefähr auf dem Stand der Menstruationstasse", hatte Jauch eingangs Clarins Hobby kommentiert. Die Kandidatin klärte ihn kurzerhand auch darüber auf, nachdem Vorgänger Carsten Floß dieses Wissen noch für sich behalten hatte. Doch auch er ging mit lediglich 500 Euro nach Hause - und zwei Jokern.
Jauch hat noch gewarnt
Eigentlich wollte der Friseur aus Betzdorf in Rheinland-Pfalz bei der Frage für 16.000 Euro sofort den Zusatzjoker ziehen. "Vielleicht geht es noch billiger", versuchte Jauch zu bremsen. Sollte Floß zwei falsche Antworten ausschließen können, wäre er mit dem 50:50-Joker besser bedient. Ein guter Rat, doch plötzlich legte sich der Kandidat auf die falsche Antwort fest.
"Was war bei der Bundestagswahl 2025 so hoch wie noch nie?", wollte Jauch wissen. Zur Auswahl standen: Zahl der gültigen Stimmen, Zahl der Wahlkreise, Ergebnis der CDU, Ergebnis der SPD. Vermutlich ging der RTL-Moderator davon aus, dass Floß die letzten beiden Möglichkeiten hätte eliminieren können. Dann hätte ihn der 50:50-Joker schnurstracks zur korrekten Antwort A geführt. Doch Floß war plötzlich überzeugt, dass die CDU 2025 das beste Ergebnis bei einer Bundestagswahl aller Zeit erzielt hatte. Jauch hatte ihn noch gewarnt und musste dem Kandidaten schließlich eröffnen, dass die CDU 1957 noch weit über 50 Prozent der Stimmen geholt hatte.
"Sehr schade, lustiger Kandidat", kommentierte Jauch am Ende der Sendung Floß' Absturz. Er hatte es als erster Kandidat auf den heißen Stuhl geschafft, nachdem Überhangkandidatin Tabea Gottstein aus Karlsruhe mit 8000 Euro ausgestiegen war. Dabei hatte ihr Zusatzjoker sogar die korrekte Antwort gewusst: Dass nämlich Gozitaner Staatsbürger von Malta sind. Die Inhaberin eines Nagelstudios ging aber lieber auf Nummer sicher und will mit ihrem Gewinn erneut auf dem Jakobsweg wandern.
Durchmarsch bei WWM
"So locker, so leicht, so selbstbewusst ist schon lange hier niemand durchmarschiert", konnte Jauch dann nach Clarins Absturz zum Glück noch dem nächsten Kandidaten attestieren. Christian Aufenanger aus Prien am Chiemsee machte so wenig Aufhebens, dass Jauch nach der Einstiegsrunde mutmaßte: "Die Sendung langweilt Sie, oder?"
Der gelernte Bootsbauer und passionierte Surfer, der als Software-Produktmanager arbeitet und ein Startup für automatisierte Zollabfertigungen gegründet hat, wusste zwar nicht alles, hatte aber kein Problem damit, seine Joker für sich arbeiten zu lassen. Ab der 64.000-Euro-Frage war Aufenanger auf sich allein gestellt und fing da an, richtig zu beeindrucken. Ein unbedachter Kommentar Jauchs brachte ihn bei einer kniffligen Frage auf die richtige Fährte.
"Bei dem bezeichnenderweise am 21. März begangenen Welttag solidarisieren sich viele durch zwei verschiedene Socken mit: A) Gehörlosen, B) Blutspendern, C) Menschen mit Down-Syndrom, D) Rollstuhlfahrern?" Der Kandidat hatte keine Ahnung, loggte aber unvermittelt Antwort C ein, ohne das weiter zu erläutern. Denn Jauch hatte zuvor gefragt, ob die Zahl "21" einen Hinweis geben könnte.
Gründer beeindruckt Jauch
"Trisomie 21", erklärte Aufenanger trocken seinen Gedankengang. "Sagen Sie nicht, dass ich es Ihnen vorgesagt hätte", bat Jauch angesichts der hohen Gewinnsumme und untersagte sich in der nächsten Runde jedwede Äußerungen. Trotzdem hätte Aufenanger auch diese Frage korrekt beantworten könnte. Doch das war dem Firmengründer dann doch zu heikel, er stieg mit 64.000 Euro aus.
Er hatte das richtige Bauchgefühl, dass die Einheiten-Kürzel EBC und IBU auf Bierflaschen (und nicht etwa Führerscheinen oder Knopfzellen) zu finden sind. Sie zeigen unter anderem an, wie bitter ein Bier ist. "Haben Sie gut gemacht und lassen Sie sich ein neues Projekt einfallen", verabschiedete Jauch den Tausendsassa-Kandidaten mit drei Universitätsabschlüssen.
Der fand in Michael Polit aus Neunkirchen-Baden womöglich einen würdigen Nachfolger. Der 27-Jährige schaffte es in dieser Ausgabe von "Wer wird Millionär?" als Letzter auf den heißen Stuhl. Er hatte vor vier Jahren noch während des BWL-Studiums mit zwei Mitstreitern eine Heizungssanitärfirma gegründet. Die beschäftigt mittlerweile 20 Mitarbeiter. Polit entschied sich wie alle Kandidaten dieses Abends für die Risikovariante und kehrt nächsten Montag mit der 4000-Euro-Frage zurück.
Die aktuelle "Wer wird Millionär"-Folge ist jeweils eine Woche vor der TV-Ausstrahlung auf RTL+ im Stream zu sehen.