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Remmidemmi im DschungelcampWer ist eigentlich diese Krawallschachtel Ariel?

27.01.2026, 17:39 Uhr
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Wer dachte, im Dschungelcamp würde sich alles um Gil Ofarim und seinen Davidstern-Skandal drehen, sieht sich getäuscht. Stattdessen hält gerade Camp-Küken Ariel die Mitstreiter auf Trab und das TV-Publikum in Atem. Doch wer ist die 22-Jährige eigentlich?

In der womöglich legendärsten aller Dschungelcamp-Staffeln und aller, die da noch kommen mögen, war es 2011 Sarah Knappik, die ihre Lagerfeuer-Kolleginnen und -Kollegen irgendwann zur Weißglut trieb. Unvergessen ist etwa die Szene, in der Schauspieler Matthieu Carrière die einstige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin auf Knien anflehte, sie möge die Show doch bitte freiwillig verlassen.

In der aktuellen Ausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (täglich um 20.15 Uhr bei RTL und im Streaming auf RTL+) könnte sich nun das Camp-Küken, das sich lediglich mit dem Pseudonym Ariel schmückt, anschicken, in Knappiks Fußstapfen zu treten. Und das noch nicht einmal in erster Linie, weil ihre Leidensgenossinnen und -genossen mittlerweile von ihren Kreisch-Attacken bei den Dschungelprüfungen einen Tinnitus haben. Sondern weil die 22-Jährige mit ihrer verqueren Moralapostelinnen-Attitüde das Zeug hat, wirklich alle gegen sich aufzubringen.

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Ariel mischt das Dschungelcamp derzeit nach Kräften auf.

Wer bis zu den markerschütternden Schreien der Schweizerin im Getier-und-Schlotze-Container an der Seite von Hubert Fella während der "Wissen macht Bah"-Prüfung noch nie wirklich auf sie aufmerksam geworden war, muss sich nicht grämen. Um Ariel zu kennen, muss man schließlich wirklich ein eingefleischter Reality-TV-Fan sein. In entsprechenden Formaten gab es allerdings schon reichlich Gelegenheiten, mit ihr Bekanntschaft zu schließen. Zum Beispiel in Shows wie "Love Fool", "The 50", "Prominent getrennt" oder "Are You The One?".

Keine kleine Meerjungfrau

Eigentlich heißt Ariel gar nicht wie die kleine Meerjungfrau, sondern Valeria. Mit welchem Nachnamen sie zur Welt gekommen ist, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Dass sie gelegentlich als Ariel Hediger vorgestellt wird, hat mit ihrem Ex Giuliano Hediger zu tun. Wenngleich er Ende 2023 mal um ihre Hand anhielt, kam es jedoch nie zu einer Hochzeit. Folglich trägt sie auch nicht seinen Nachnamen.

Ariel wurde am 13. April 2003 in Basel geboren. Von ihrer Herkunft zeugt nicht zuletzt ihr nicht zu überhörender schweizerischer Akzent. Ariel absolvierte eine Ausbildung zur Fachfrau Betreuung, wie man in der Schweiz Personen bezeichnet, die sich um Kinder, Senioren oder Menschen mit Behinderung kümmern. Tatsächlich soll sie auch schon in Kindertagesstätten und Vorschulen gearbeitet haben - hoffentlich ohne Wanderausflüge in die Flora und Fauna. Heute ist sie aber im Hauptberuf natürlich vor allem Influencerin mit immerhin 243.000 Instagram-Fans, "Content Creatorin" und eben Reality-Darstellerin.

Ihre TV-Karriere startete kurz nachdem sie mit Giuliano Hediger zusammengekommen war. Ihre gemeinsame Bildschirm-Karriere begann 2023 bei "Love Fool", wo es darum ging, der Konkurrenz vorzugaukeln, dass sie Singles seien. Doch die beiden flogen auf und schieden aus.

Vom Ex betrogen

Auch im Amazon-Prime-Format "The 50" war Ariel 2024 kein Glück beschieden. Sie schaffte es lediglich auf den 20. Platz von 50 und ging ohne das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro nach Hause. Dafür staubte die Schweizerin im selben Jahr einen anderen Hauptgewinn ab: Im April kam ihre Tochter Ileyna Amani zur Welt. Der Vater: Giuliano Hediger. Doch das scheinbare Familienglück war nicht von langer Dauer. Nur kurz nach der Geburt trennten sich die frisch gebackenen Eltern.

Das führte aber natürlich nicht dazu, dass sie sich fortan vor laufenden Kameras aus dem Weg gegangen wären. Stattdessen machten sie 2025 zusammen "Prominent getrennt" - wo sie als Sieger-Duo sogar 100.000 Euro abstaubten - und "Are You The One?" unsicher. Auch da stand schon jede Menge Zeter und Mordio auf dem Programm, zumal als Ariel bei "Prominent getrennt" erfuhr, dass sie von ihrem Ex betrogen worden war. "Wir haben uns geküsst", konnte Giuliano Hediger irgendwann nicht länger verschweigen.

Doch nicht nur Ariel sah in diesem Moment rot, sondern auch die Zuschauerinnen und Zuschauer. Schließlich waren die Haare der mittlerweile blonden Schweizerin damals noch feuerrot. "Ich bin reifer geworden und jetzt bin ich blond", begründete sie, warum sie sich vor Kurzem von ihrem einstigen Markenzeichen getrennt hat.

Alle voll "peinlich"

Aber es gibt auch noch ein anderes Markenzeichen der 22-Jährigen: "Peinlich." Das war schon in der Vergangenheit ihr absolutes Lieblingswort. Und auch im Dschungelcamp hat sie ihre verbale Allzweckwaffe bereits nach Kräften gegen andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Stellung gebracht: Gil Ofarim, Eva Benetatou oder Umut Tekin - alle voll "peinlich".

Ganz andere Worte fand Ariel indes vor nur wenigen Wochen: "Ich halte dich, mein geliebter Papa, als den Helden meiner Kindheit in Erinnerung", schrieb sie im November auf Instagram zu einem Foto mit ihrem Vater. Er war nur kurz zuvor dem Krebs erlegen - und seine Tochter muss nun mit lediglich 22 Jahren verkraften, ohne Vater klarzukommen.

Ansonsten nutzt Ariel ihren Instagram-Account gern dazu, ihre Followerinnen und Follower ein Stück weit an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Nicht zuletzt am Leben mit ihrer Tochter. Schon während der Schwangerschaft postete sie regelmäßig Babybauch-Fotos. Und auch jetzt zeigt sie sich häufig mit ihrem Kind, ohne es vor den Blicken der Öffentlichkeit zu schützen.

Wiederum mit Blick auf ihre Dschungelcamp-Teilnahme sagte Ariel im Vorfeld: "Ich möchte in den Dschungel, um den Leuten zu beweisen, dass ich nicht nur die Ariel bin, die nur rumschreien kann, sondern ich kann auch wirklich Gas geben und über meine Ängste hinaus." Nur den Beweis ist sie uns leider bislang schuldig geblieben.

Quelle: ntv.de, vpr

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