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So techt Deutschland Ist E-Sport richtiger Sport?

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Frage, ob E-Sport tatsächlich richtiger Sport ist, hat Alexander Müller schon häufiger beantworten müssen. Immerhin ist Müller Chef von SK Gaming und hat 45 E-Sportler und Coaches unter seinen Fittichen. Was ist E-Sport überhaupt? Das "E" steht für elektronisch und meint damit das "wettbewerbsorientierte Spielen am Computer, Konsole oder Handy", erklärt Alex Müller. Ob er selber zockt? "Muss ich", sagt er kurz und knapp. Seine Spieler würden schon erwarten, dass er nachvollziehen kann, was sie da machen.

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Alex Müller ist Chef von SK Gaming.

Und die Spieler sind gefordert. Ihr Trainingsalltag ist streng durchgetaktet. Sie verbringen ihren kompletten Alltag bei SK Gaming. "Das beinhaltet Spielen, das beinhaltet Ernährung, das beinhaltet die psychologische Betreuung." Damit seien die E-Sportler von SK Gaming sogar engmaschiger betreut als beispielsweise ein Spieler des 1. FC Köln, sagt Müller. Apropos "Effzeh": Ein Traum von Alexander Müller ist es, einmal das Müngersdorfer Stadion mit 50.000 E-Sport-Fans zu füllen, wenn seine Spieler auf dem Feld sind: "Ich gebe schon zu, die Atmosphäre, die man in diesem Stadion erlebt, ist faszinierend!"

Erst einmal hofft Müller aber, dass es bald wieder mit Großveranstaltungen losgehen kann. Denn auch der E-Sport ist durch Corona ausgebremst worden. Dem digitalen Sport hat das Virus in der analogen Welt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn normalerweise füllen E-Sportler ganze Arenen mit Fans ihrer Sportart. Bei der ESL One Cologne strömen normalerweise an drei Tagen jeweils 15.000 Fans in die Kölner Arena. "Wir warten einfach gespannt", sagt Alex Müller. Viel mehr könne man aktuell eben nicht machen.

Was E-Sportler verdienen, wie der Sport in Deutschland aufgestellt ist und ob es nun richtiger Sport ist, verrät Alexander Müller in "So techt Deutschland".

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Quelle: ntv.de, sks