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Montag, 05. Februar 2018

Jenseits von Olympia: Südkoreanisches Skigebiet verfällt

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Gerade mal 100 Kilometer liegen zwischen dem Skigebiet Alps und dem südkoreanischen Olympiaort Pyeongchang. (Foto: REUTERS)

Gerade mal 100 Kilometer liegen zwischen dem Skigebiet Alps und dem südkoreanischen Olympiaort Pyeongchang.

Gerade mal 100 Kilometer liegen zwischen dem Skigebiet Alps und dem südkoreanischen Olympiaort Pyeongchang.

Doch während am Austragungsort der 23. Olympischen Winterspiele alles herausgeputzt ist, ...

... verfallen hier in Alps Unterkünfte und Sportstätten.

An der Grenze zu Nordkorea gelegen, wurde das Gebiet seit der Zeit der japanischen Kolonialherrschaft im frühen 20 Jahrhundert zum Skifahren genutzt.

Doch die Boomzeiten der Skifahrer sind in Südkorea vorbei.

2012 gingen noch 6,8 Millionen Menschen auf die Piste, in diesem Winter sind es noch 4,8 Millionen.

Weil immer weniger Sportler kamen, schlossen im ältesten Skigebiet Südkoreas nach und nach alle Hotels, Sessellifte und Sportstätten.

An die Zeiten, in denen die Pisten voller Skifahrer waren, erinnern heute lediglich noch die Bilder an den Wänden.

Hier leiht niemand mehr Skier aus.

Und auch die Schuhe verrotten jetzt ungenutzt.

Bis Anfang der 2000er-Jahre zog es Familien hierher zum Wintersport, ...

... auch für Aprés Ski war gesorgt.

Doch inzwischen verfällt alles.

Der Glanz vergangener Tag ist einem morbiden Charme gewichen.

Überall liegt Müll.

Im Schwimmbad ist schon lange kein Wasser mehr.

Die Sessellifte stehen still ...

... oder sind schon wieder von Gras überwuchert.

Viele befürchten, dass es den neugebauten Olympiastätten schon bald ähnlich ergehen könnte.

In Südkorea wird intensiv diskutiert, wer die 14 Skischanzen, Loipen und Eisstadien der Olympischen Spiele ...

... nach dem Ende der Wettkämpfe finanzieren soll.

Der Gouverneur der Provinz Gangwon will, dass diese Einrichtungen danach zentral von Seoul verwaltet werden.

So soll verhindert werden, dass nach Olympia auch in Pyeongchang der Verfall die Oberhand gewinnt.

Für das Skiresort Alps kommen diese Überlegungen zu spät.

Hier kann man lediglich noch sehen, was passiert, wenn Gäste und Geld ausbleiben.

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