Panorama

Präsident will erster Iraner im All sein Ahmadinedschad eifert Affen nach

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Irans Präsident Ahmadinedschad (2.v.R.) trifft auf sein Vorbild.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Präsident des Irans will als erster Bürger seines Landes in den Weltraum fliegen. Er ist nach eigenen Angaben bereit, sein Leben für den technischen Fortschritt seiner Heimat zu opfern. Seiner mutigen Ankündigung geht allerdings ein erfolgreicher Tierversuch voraus.

Kürzlich hat der Iran nach eigenen Angaben einen Affen erfolgreich ins All geschickt - nun erklärte sich Präsident Mahmud Ahmadinedschad bereit, der erste Iraner im Weltall zu werden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.

"Ich bin bereit, für den wissenschaftlichen Fortschritt des Landes sogar mein Leben zu opfern und der erste iranische Astronaut im All zu werden", zitierte Irna Ahmadinedschad. Nach Aussage des Präsidenten will der Iran binnen vier oder fünf Jahren mit bemannten Weltraummissionen starten.

Anfang vergangener Woche hatte Teheran gemeldet, einen Affen in die Erdumlaufbahn geschossen und später sicher heimgebracht zu haben. Der Iran will der erste islamische Staat werden, der einen Astronauten ins All schickt. Ahmadinedschad wies die Vermutung zurück, dass sein Land die Raumfahrttechnik für militärische Zwecke nutzen wolle.

Quelle: ntv.de, dpa

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