Panorama

Hinweise nach TV-Sendung Ein Schuh von Carolin G. fehlt

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Die Trauer um die junge Frau ist groß.

(Foto: dpa)

Im Fall einer ermordeten Joggerin hat die Polizei viele Spuren, aber noch keinen Tatverdächtigen. In der Sendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" richten die Beamten mehrere Fragen an die Zuschauer und bekommen einige neue Hinweise.

Eine junge Frau will noch eine Runde joggen und wird Tage später sexuell missbraucht und getötet gefunden. Der Fall von Carolin G. hatte nicht nur in der Gegend um Freiburg bei den Menschen Entsetzen ausgelöst. In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" wurde die Tat nun noch einmal ausführlich dargestellt.

Nach der Ausstrahlung gingen bisher 16 Hinweise ein. Die Anrufe sollen nun ausgewertet werden, sagte Polizeisprecher Walter Rot. Vor der Ausstrahlung gab es bereits 400 Hinweise. "Wir haben noch sehr viel zu tun. Wir sind auch weiterhin optimistisch, dass es eine positive Entwicklung nimmt", erklärte Rot.

Unter anderem fragte die Polizei, wer möglicherweise einen der Laufschuhe der Frau gefunden hat. Trotz intensiver Suche hatten die Beamten am Auffindeort der Leiche nur einen Schuh finden können. Ob dies auch der Tatort ist, wollte die Polizei nicht sagen.

Verbindungen mit anderem Fall unklar

Die Ermittler hoffen, dass die Kriminaltechniker im Landeskriminalamt die DNA des Täters im Mordfall der Joggerin finden. "Wenn man eine DNA-Spur hat, dann kann man einen Abgleich bundesweit vornehmen. Wir sind im Moment noch nicht so weit, dass wir eine verwertbare Spur haben", betonte Rot. Die 27 Jahre alte Joggerin war vergewaltigt und getötet worden. Der Täter ist unbekannt. Am Donnerstag sollte in Endingen bei Freiburg die Trauerfeier für die getötete Frau stattfinden.

Auch nach Hinweisen zum Fall der Mitte Oktober in Freiburg getöteten 19 Jahre alten Studentin gab es bei "Aktenzeichen XY - ungelöst" Fragen. Wie viele Hinweise eingegangen sind, war jedoch nicht klar. In diesem ungelösten Mordfall hatte die Analyse einer männlichen DNA-Spur am Tatort nicht den erhofften Erfolg gebracht. Die sichergestellte Probe wurde mit einer bundesweiten Datenbank abgeglichen - jedoch ohne Treffer.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist unklar. Die Polizei hat nach eigener Aussage keine Hinweise darauf, kann es aber auch nicht ausschließen. Die Fernsehsendung mit Moderator Rudi Cerne hatte die zwei ungeklärten Morde aus dem Raum Freiburg kurzfristig ins Programm aufgenommen.

Quelle: ntv.de, sba/dpa