Panorama

Autopsiebericht offenbart Wahrheit Joan Rivers starb wegen eines Ärztefehlers

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Joan Rivers im Jahr 2003, da war sie bereits 70 Jahre alt.

(Foto: AP)

Der Tod von US-Komikerin Joan Rivers ist dem offiziellen Autopsiebericht zufolge auf eine "vorhersehbare Komplikation während einer medizinischen Behandlung" zurückzuführen. Das berichten mehrere US-Medien. In Klarsprache übersetzt bedeutet das, dass Rivers durch einen Ärztefehler ums Leben kam. Die Moderatorin habe demnach während einer Stimmband-Operation Ende August zu wenig Sauerstoff bekommen, was zu einem Hirnschaden geführt habe.

Die 81-Jährige fiel ins Koma und starb eine Woche später, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Damals hieß es noch, Rivers habe während der OP plötzlich aufgehört zu atmen. Der Arzt, der den Eingriff in einer New Yorker Klinik durchführte, kündigte seinen Job zwei Wochen später. US-Medien spekulierten, er sei entlassen worden.

Joan Rivers hat in zahlreichen Filmen und Serien im US-Fernsehen mitgespielt, mehrere Bücher veröffentlicht und die Sendung "Fashion Police" moderiert, in der sie sich über Modesünden von Prominenten lustig machte. Manche ihrer Witze überschritten dabei die Grenzen des guten Geschmacks. Über Angelina Jolie und ihre Tattoos in einem freizügigen Abendkleid sagte sie einmal: "Wenn ich einen abgemagerten tätowierten Körper sehen will, gucke ich mir 'Schindlers Liste' an."

Quelle: ntv.de, ppo/dpa