Panorama

"Als ob T-Rex durch die Straßen läuft" Leipziger spüren "Schwarmbeben"

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(Foto: picture alliance / dpa)

Beim späten Frühstück überrascht die Menschen in der Region zwischen Leipzig und Halle ein Erdbeben. Der Erdstoß der Stärke 3,6 auf der Richterskala richtet keine Schäden an. Einige Irritationen löst es jedoch aus.

Ein Erdbeben der Stärke 3,6 auf der Richterskala hat die Region zwischen Halle an der Saale und Leipzig getroffen. Das berichten MDR und "Leipziger Volkszeitung". Über Schäden ist bislang nichts bekannt. Gegen 8.38 Uhr sei die Erschütterung von Gröbers in der Nähe des gemeinsamen Flughafens der beiden Städte ausgegangen.

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Laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe seien die Auswirkungen bis nach Leipzig zu spüren gewesen, hieß es. Die "Leipziger Volkszeitung" berichtete von zahlreichen Bürgern, die den Erdstoß bemerkt hatten.

"Schwarmbeben" sonst unbemerkt

Das sachsen-anhaltische Landesamt für Geologie in Halle sprach von einem der schwersten Beben in der Region seit vielen Jahren. Allerdings hatte es erst im Mai 2014 ein Erdbeben gegeben, das die Stärke 4,2 auf der Richterskala erreicht hatte.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe erklärte das neuerliche Beben mit einer tektonischen Störung, die von Mariánské Lázně (Marienbad) in Tschechien aus über Regensburg nach Norden gehe. Diese sende regelmäßig sogenannte Schwarmbeben aus, die sich zumeist nicht bemerkbar machten.

Für die Menschen in der Region ist das Erdbeben vom Morgen das Tagesthema schlechthin. Auch bei Twitter gibt es einige Reaktionen:

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Quelle: n-tv.de, jog