Panorama

Bergung der Costa Concordia Plattformen sollen Wrack stützen

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Die Costa Concordia kenterte am 13. Januar 2012 vor der Toskana-Insel Giglio.

(Foto: dpa)

Im Januar 2012 verunglückt das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio. 32 Menschen sterben. Das Wrack bleibt zunächst liegen. Nun werden Plattformen unter Wasser installiert, damit das Schiff später aufgerichtet und in einen Hafen gebracht werden kann.

Vor der italienischen Insel Giglio werden mehrere Plattformen für die Bergung des Wracks der Costa Condordia aufgebaut. Insgesamt sechs Unterwasser-Plattformen sollen neben dem havarierten Kreuzfahrtschiff installiert werden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Ihre Aufgabe ist es, das Wrack zu stützen, wenn es aufgerichtet wird.

Die erste Plattform wiegt 1000 Tonnen und ist 40 Meter lang. Sie wird von fünf großen Pfeilern getragen. Ihr Aufbau soll am Nachmittag abgeschlossen sein. In den kommenden Wochen folgen drei kleinere Plattformen in der Nähe des Hecks des Schiffes.

Die Costa Concordia war am 13. Januar 2012 vor der Toskana-Insel Giglio gekentert. 32 Menschen starben bei dem Unglück. Seitdem liegt das Wrack vor der Küste. Im September könnten die Vorbereitungen für die Aktion abgeschlossen sein. Der Koloss soll dann aufgerichtet und in einen Hafen geschleppt werden.

Quelle: n-tv.de, dpa

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