Missbrauch auf Toilette Polizistin wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen angeklagt

In Bayern soll sich eine transgeschlechtliche Polizistin an der Tochter ihrer Freundin vergangen haben. Nun muss sich die vom Dienst suspendierte Beamtin vor Gericht verantworten. Die Anklageschrift umfasst neben der Vergewaltigung noch weitere schwerwiegende Vorwürfe.
Vor dem Landgericht Traunstein hat ein Prozess gegen eine inzwischen vom Dienst suspendierte Polizistin begonnen, die eine 14-Jährige vergewaltigt und Hunderte kinderpornografische Dateien besessen haben soll. Auf den Dateien sind laut Ermittlern brutale Gewaltszenen an Kindern zu sehen. Die jüngsten Opfer sollen etwa drei Jahre alt gewesen sein.
Außerdem wirft die Staatsanwaltschaft der 55 Jahre alten Angeklagten die Herstellung tierpornografischer Inhalte vor. Die Transfrau, die derzeit in der Männerabteilung der JVA München untergebracht ist, soll Videos erstellt haben, auf denen sie selbst mit mehreren Sexualpartnern und einem Hund zu sehen ist.
Der schwerste Vorwurf aber ist der, im August 2025 die Tochter einer Freundin bei einem gemeinsamen Ausflug auf der Toilette eines Fast-Food-Restaurants vergewaltigt zu haben. Vorher soll die Frau der Jugendlichen auch eine pornografische Whatsapp-Nachricht geschrieben haben.
Das Landgericht Traunstein hat vier Verhandlungstage für den Prozess angesetzt, das Urteil könnte am 8. Oktober gesprochen werden. Der Anwalt der Angeklagten regte zu Prozessbeginn allerdings ein Rechtsgespräch an. Dies hat in der Regel einen sogenannten Deal zum Ziel, der den Prozess abkürzen und Betroffenen die Aussage vor Gericht ersparen kann. Voraussetzung: Die Angeklagte legt ein Geständnis ab. Die Verteidigung forderte außerdem, die Öffentlichkeit von der Verhandlung auszuschließen.