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Teuerstes Gemälde der Welt Saudischer Kronprinz kauft Leonardo-Bild

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"Salvator Mundi" wechselte für unvorstellbare 450,3 Millionen Dollar den Besitzer.

(Foto: dpa)

Mitte November ersteigert ein unbekannter Bieter ein Ölgemälde von Leonardo da Vinci - und legt dafür fast eine halbe Milliarde Dollar auf den Tisch. Eine US-Zeitung will nun herausgefunden haben, wer der solvente Käufer ist.

Bei dem Käufer des Gemäldes "Salvator Mundi" von Leonardo da Vinci handelt es sich einem Bericht zufolge um den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Der Kronprinz habe einen Zwischenhändler eingeschaltet, um das teuerste Gemälde der Welt zu kaufen, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag auf seiner Website. Die Wirtschaftszeitung berief sich auf US-Geheimdienstkreise, die sich für den aufstrebenden Kronprinzen und Vize-Regierungschef Saudi-Arabiens interessieren.

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Kann es sich leisten: der saudische Kronprinz Salman

(Foto: REUTERS)

Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, ein saudiarabischer Prinz habe das Gemälde ersteigert. Das 500 Jahre alte Ölgemälde "Salvator Mundi" von Leonardo da Vinci war Mitte November in New York für 450,3 Millionen Dollar (381,3 Millionen Euro) versteigert worden. Das Auktionshaus Christie's hatte Angaben zum Käufer verweigert. "Salvator Mundi" soll demnächst im gerade erst neu eröffneten Louvre Abu Dhabi ausgestellt werden, wie das Museum mitteilte.

Das Gemälde zeigt Jesus Christus mit zum Segen erhobener rechter Hand, in der Linken hält er eine Kristallkugel. Das Werk, das da Vinci um 1500 malte, hat eine bewegte Geschichte. Experten vermuten, dass es vom französischen Königshof in Auftrag gegeben worden sein könnte und später in den Besitz des englischen Königshauses überging.

Lange Zeit verschollen tauchte das Gemälde erst im 19. Jahrhundert wieder auf und wurde zunächst einem Zeitgenossen da Vincis, aber nicht dem weltberühmten Universalgelehrten selber zugeschrieben. 1958 wechselte es für 45 Pfund den Besitzer. Erst seit 2005 gilt es offiziell als Werk Leonardo da Vincis.

Quelle: n-tv.de, jve/AFP

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