Panorama

"Es ist sehr, sehr schlimm" Tornado fordert Todesopfer in USA

Es ist ein Bild des Grauens, das sich in zwei US-Bundesstaaten zeigt: zerstörte Häuser, blockierte Straßen und umgestürzte Bäume. Tornados suchen den Süden und Mittleren Westen der USA heim und töten mehrere Menschen.

Eine Serie schwerer Wirbelstürme hat mindestens 18 Menschen im Mittleren Westen der USA den Tod gebracht. Allein im Bundesstaat Arkansas starben nach Behördenangaben 15 Menschen. "Es war eine wirklich furchtbare Nacht für viele Familien und Gemeinden", hieß es.

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Wirbelstürme kommen im Mittleren Westen der USA immer wieder vor.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Ein Tornado hatte in Arkansas auf einer Schneise von knapp 50 Kilometern Länge schwere Schäden angerichtet. Im Bundesstaat Kansas rief Gouverneur Sam Brownback den Notstand aus. Tornados zerstörten dort die Ortschaften Baxter Springs und Quapaw im benachbarten Bundesstaat Oklahoma. In Quapaw kam ein Mann ums Leben. Die Behörden korrigierten erste Angaben, denen zufolge es in Quapaw zwei Tote gegeben hatte.

Ein Wirbelsturm hatte nahe der Stadt Little Rock die Interstate 40, eine Hauptverkehrsader des Bundesstaats, überquert, als noch Fahrzeuge auf der Straße waren, berichtet die Zeitung "LA Times". Er zerstörte dann Teile der Städte Mayflower und Vilonia. "Es ist sehr, sehr schlimm", funkte dem Bericht zufolge ein Helfer auf einem Notfallkanal, als er die Straße entlangfuhr. Es seien überall umgeworfene und zerstörte Fahrzeuge.

Stadtzentrum ist nicht erreichbar

Das Ausmaß der Zerstörung in Vilonia sei so schlimm, dass er nicht einmal das Stadtzentrum erreichen könne, sagte Bürgermeister James Firestone dem Sender CNN. Der Amateur-Tornadojäger Scott Fernandez beobachtete, wie einer der zerstörerischen Wirbelstürme Baxter Springs erreichte: Die Hauptstraße sei übersät von Trümmer gewesen, erzählte er der "LA Times". Ein Einfamilienhaus sei von einem umstürzenden Baum zerstört worden. "Die Familie war draußen. Eines der Mädchen wurde verletzt. Die Mutter, die fünf Kinder, der Hund - sie waren alle im Wohnzimmer, als die Sirenen losgingen, und dann fiel der Baum auf ihr Haus. Es ist ein Wunder, dass sie das überlebt haben."

Auch aus den Bundesstaaten Nebraska, Illinois, Missouri und Mississippi wurden Tornados gemeldet, schreibt die "LA Times". Der US-Wetterdienst hatte Sturmwarnungen vom Mittleren Westen bis in den Süden nach Texas herausgegeben und vor der Bildung von Tornados gewarnt. In Arkansas wird zudem eine Reihe weiterer Tornados erwartet.

Quelle: n-tv.de, hla/dpa/AFP

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