Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 21:48 Friedensverhandlungen: Baltische Regierungen warnen vor zu schnellen Kontakten mit Moskau +++

18.06.2026, 22:00 Uhr
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Mehrere EU-Spitzenpolitiker warnen davor, voreilig Verhandlungen mit Russland über die Ukraine aufzunehmen. "Zunächst einmal muss es auf der anderen Seite jemanden geben, der zum Frieden bereit ist", sagt der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs. "Es ist viel besser, einzugreifen, wenn wir positive Signale aus Russland sehen, die zeigen, dass das Land zur Aufnahme von Friedensverhandlungen oder zu einem Waffenstillstand bereit ist", sagt Litauens Präsident Gitanas Nauseda. Sie reagieren auf eine Meldung, dass das Büro des EU-Ratspräsidenten Antonio Costa in den vergangenen Wochen "kurze Kontakte auf diplomatischer Ebene" mit dem Kreml geknüpft hatte.

+++ 21:08 "Kriege enden nicht mit Waffen": Österreichs Kanzler fordert Brüssel zu Gesprächen mit Putin auf +++

Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker fordert die Europäische Union auf, die Dynamik in der Ukraine für Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu nutzen. "Kriege enden nicht mit Waffen, sondern mit erfolgreicher Diplomatie", sagt Stocker in einem Interview der Zeitung "Financial Times". Damit Diplomatie erfolgreich sein könne, brauche es Gespräche und Verhandlungen. Diese Kanäle müssten zuerst geöffnet werden.

+++ 20:38 Großbritannien will Ukraine bis Ende des Jahres 150.000 Drohnen liefern +++

Großbritannien will der Ukraine bis Ende des Jahres 150.000 Drohnen liefern. Hinzu kommen 350 Luftabwehrraketen und Radarsysteme. Das kündigte der britische Verteidigungsminister Dan Jarvis bei einem Treffen der Nato-Außenminister und Ukraine-Kontaktgruppe in Brüssel an. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm an der Runde teil. Finanziert wird das gut 750 Millionen Pfund (rund 865 Millionen Euro) schwere Paket durch einen Kredit, der mit den Erlösen aus eingefrorenem russischen Vermögen gegenfinanziert wird. "Dieses Paket von Drohnen, Luftabwehrraketen und Radar-Systemen wird dabei helfen, unschuldige Menschen in der Ukraine vor Putins Sperrfeuer aus Drohnen und Raketen zu schützen", sagte Jarvis einer Mitteilung zufolge. Die Ukraine konnte mit Hilfe von Drohnen zuletzt erhebliche Erfolge im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg verzeichnen. Die westlichen Unterstützer des Landes wollen Russland nun zusätzlich unter Druck setzen, in der Hoffnung, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin auf Verhandlungen über ein Ende des Kriegs einlässt.

+++ 20: 21 EU-Ratspräsident Costa streckt Fühler nach Moskau aus +++

Das Büro von EU-Ratspräsident António Costa hat für mögliche Verhandlungen über das Ende des Ukraine-Krieges Kontakt mit Russland aufgenommen. "In den vergangenen Wochen gab es kurze Kontakte auf diplomatischer Ebene, um Kommunikationskanäle zu eröffnen", bestätigt ein EU-Beamter. Es seien jedoch keine inhaltlichen Gespräche geführt worden. Zuvor hatte "Politico" berichtet. In allen denkbaren Zukunftsszenarien habe die EU spezifische Interessen, die es zu verteidigen gelte. "Daher ist es wichtig, etablierte diplomatische Kanäle zu Russland zu unterhalten. Die EU ist kein Vermittler." Sie unterstütze die Ukraine in ihren Bemühungen um einen gerechten und dauerhaften Frieden, heißt es weiter.

+++ 20:03 Mehr als vier Milliarden Dollar? Ukraine bekommt neue Militärhilfe für Abwehrkampf gegen Russland +++

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben umfangreiche neue Zusagen für Militärhilfe in Milliardenhöhe für ihren Abwehrkampf gegen Russland bekommen. Bei einem von Deutschland und Großbritannien geleiteten Treffen im Nato-Hauptquartier in Brüssel wurden rund eine Milliarde Dollar (900 Mio. Euro) für die Finanzierung von US-Rüstungsgütern zugunsten der Ukraine zugesagt, wie Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow in einer anschließenden Pressekonferenz sagte. Zudem sei Unterstützung für weitreichende Artilleriesysteme sowie für die Produktion von Drohnen und Raketen angekündigt worden, sagte er. Allein die Niederlande hätten Unterstützung für mehr als 700 Marschflugkörper versprochen. "Die vollständigen Auswirkungen und die gesamte Bedeutung dieser Zusagen werden wir erst in einigen Stunden überblicken können, weil heute wirklich sehr viele unterschiedliche Ankündigungen gemacht wurden", sagte Fedorow. Schon jetzt sehe man jedoch, dass sich das Gesamtvolumen auf etwa vier Milliarden Dollar belaufen dürfte – möglicherweise sogar mehr.

+++ 19:33 Russland droht nach massiven Angriffen auf Moskau mit Vergeltung +++

Nach massiven ukrainischen Drohnenangriffen auf Moskau droht die russische Regierung mit Vergeltung. Außenminister Sergej Lawrow sagt zu Journalisten, Kremlchef Wladimir Putin habe bereits angekündigt, dass Russland weitere "massive Angriffe" gegen die Ukraine ausführen werde. Die russische Armee "setzt dies um und wird das auch weiterhin tun." Die Attacken auf Moskau erfolgten wenige Stunden vor Beginn eines Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Asean-Staaten in Kasan, das etwa 700 Kilometer östlich von Moskau liegt. Gastgeber war Putin. In seiner Eröffnungsrede erwähnte er die Angriffe mit keinem Wort. Die Ukraine hatte ähnliche Angriffe Anfang des Monats auf St. Petersburg ausgeführt, als dort ein internationales Wirtschaftsforum stattfand.

+++ 19:03 Pistorius: Deutschland baut mit der Ukraine ein Luftverteidigungssystem +++

Deutschland und die Ukraine legen den Grundstein für die gemeinsame Entwicklung eines Luftverteidigungssystems gegen ballistische Raketen. Dazu sei eine Übereinkunft unterzeichnet worden, sagt Verteidigungsminister Boris Pistorius in Brüssel, wo sich die Nato-Verteidigungsminister und die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe treffen. "Mehrere deutsche Unternehmen sind an diesem Projekt interessiert. Es kann ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in Europa und der Ukraine sein", sagt Pistorius und verweist auf Innovationen und Erfahrungen der Ukraine. "Unsere Partnerschaft ist keine Einbahnstraße und das schon seit längerer Zeit nicht mehr", sagt er. Die Unterstützer der Ukraine mobilisierten in Brüssel weitere Militärhilfe für das Land über das Purl-Programm, mit dem Waffen in den USA gekauft werden. Der neue britische Verteidigungsminister Dan Jarvis sagt dazu, nötig seien mehrere Milliarden US-Dollar für Vorhaben, 200.000 Granaten, 100 Patriot-Lenkflugkörper, Drohnen und weitere Waffen zu beschaffen. Pistorius sagt, Deutschland werde sich mit 400 Millionen US-Dollar (knapp 350 Millionen Euro) beteiligen.

+++ 18:26 Geheimdienst: Russische Kriegswirtschaft in "explosiver Lage" +++

Die russische Kriegswirtschaft befindet sich laut einem Geheimdienstbericht in einer "explosiven Lage". Dies schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der der Bericht vorliegt. Demnach könnte "ein ökonomischer Schock wie beispielsweise ein ehrgeiziges Sanktionspaket gegen die Banken oder ein dauerhafter Einbruch der Ölpreise" wie ein Auslöser wirken. Dem Bericht nach ist besonders der russische Bankensektor gefährdet, die Bilanzen der Banken seien "künstlich aufgebläht". 2025 hätten sich die "schwachen Signale im Bankensektor" so gehäuft, dass die russischen Behörden befürchtet hätten, es könne innerhalb der nächsten zwölf Monate zu einer Bankenkrise kommen. Laut dem Bericht herrscht in Russland weiterhin der "Anschein einer dynamischen Wirtschaft", dem die Realität allerdings nicht mehr entspreche. Die Autoren des Berichts fordern, Sanktionen strenger umzusetzen und einen speziellen Zoll zugunsten der Ukraine für Einfuhren aus Russland in die EU einzuführen.

+++ 17:56 Wiegold: Europa hat drei große Verteidigungsdefizite +++

Wieviel Zeit haben die Europäer, um die Verteidigungslücken zu stopfen, sollten die USA der Nato den Rücken kehren? Und welche Defizite gilt es auszugleichen? Militärexperte Thomas Wiegold analysiert die wunden Punkte der europäischen Verteidigung.

+++ 17:15 Luftabwehr der Ukraine: Selenskyj drängt bei Europäern auf höheres Tempo bei Waffenkäufen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die europäischen Verbündeten um weitere Unterstützung beim Ausbau der Luftabwehr aufgefordert. "Wir haben die Mittel, und sie sind stark genug, um Russland auf einen Kurs zu bringen, auf dem Diplomatie die einzige Option ist", sagte Selenskyj am Donnerstag bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe unter Leitung Großbritanniens und Deutschlands in Brüssel. Kreml-Chef Wladimir Putin setze derzeit ausschließlich "auf ständige Raketenangriffe", fügte Selenskyj hinzu. "Und da er über ballistische Raketen verfügt, brauchen wir Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen." Der ukrainische Präsident war nach dem G7-Gipfel in Frankreich zu Beratungen mit den Verbündeten Kiews nach Brüssel weitergereist. US-Präsident Donald Trump habe bei dem G7-Gipfel deutlich gemacht, "dass der Druck auf Russland erhöht werden muss, um diesen schrecklichen Krieg zu beenden", sagte Selenskyj. Er forderte die europäischen Partner auf, die Beschaffung von Waffen für die Ukraine im Rahmen eines Programms zum Kauf von US-Rüstungsgütern, des sogenannten Purl-Mechanismus, zu beschleunigen. Dabei gehe es insbesondere um Patriot-Luftabwehrraketen. Die Ukraine benötige aber auch unbemannte Bodenfahrzeuge und Langstreckenartillerie.

+++ 16:40 Blutige Sommeroffensive: Russische Verluste übersteigen laut Kiew Vorjahresniveau +++

Die laufenden Angriffe im Rahmen der russischen Sommeroffensive entwickeln sich für die Angreifer zum Debakel: Bei den Gefechten in der Ukraine kommen derzeit Schätzungen aus Kiew zufolge mehr russische Soldaten zu Schaden als im Vorjahr. Im mehrwöchigen Mittel verzeichnet der ukrainische Generalstab derzeit rund 1250 getötete oder verwundete russische Soldaten pro Tag. Im Juni 2025 lag die Vergleichszahl zur Monatsmitte knapp unter 1100, im Sommer vor zwei Jahren waren es rund 1200.

+++ 16:10 Weg Richtung Krim "ist inzwischen Straße des Todes" +++

"Es scheint, als hätte sich in den letzten Tagen mehr getan als in den vergangenen vier Jahren", berichtet Reporterin Nadja Kriewald über die Bemühungen um ein Kriegsende in der Ukraine. Derweil setzt Kiew Russland mit "heftigsten Drohnenangriffen" auf Moskau und Beschuss der Krim-Zufahrtswege massiv unter Druck.

+++ 15:37 Selenskyj nach Angriff auf Moskau: Russen sollten zur Vernunft kommen und Druck auf Putin machen +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj richtet nach den massiven ukrainischen Angriffen auf Moskau einen Appell an die russische Bevölkerung: "Es ist an der Zeit, zur Vernunft zu kommen und Druck auf euren Anführer auszuüben", sagt Selenskyj laut der Website "European Pravda" vor Journalisten. Wenn Kremlchef Wladimir Putin sich nicht dazu entschließe, diesen Krieg zu beenden, werde die Ukraine weiter "antworten". Entscheidend sei, dass das russische Volk allmählich begreife, dass nur eine einzige Person - Putin - diesen Krieg führe, während die einfachen Menschen den Preis dafür zahlen müssten, so Selenskyj. "Und deshalb muss meiner Ansicht nach jeder Druck auf Putin ausüben: die Ukrainer, absolut alle Europäer, Amerikaner und Russen."

+++ 15:02 Moskauer Luftabwehr verfehlt Ziele - und richtet sogar Schäden an +++

Der massive ukrainische Angriff auf Moskau setzt die dortige Luftabwehr enorm unter Druck. Videos aus der russischen Hauptstadt zeigen, wie die Abwehranlagen im Dauerfeuer versuchen, Drohnen abzufangen. Etliche Schüsse gehen vorbei, andere treffen zwar ihre Ziele, sorgen damit jedoch für folgenschwere Abstürze.

+++ 14:33 Laschet fordert von EU-Staaten ein Angebot zum Dialog an Moskau - mit Forderungen +++

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet fordert die EU-Staats- und Regierungschefs vor ihrem Gipfel in Brüssel auf, Russland einen diplomatischen Dialog anzubieten. Die Europäer sollten Moskau ihre Forderungen sowie ein Konzept vorlegen und klar machen: "Wir sind bereit, in den Dialog einzutreten", sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag dem Fernsehsender Phoenix. "Möglicherweise kommen wir da heute auf dem Gipfel in Brüssel einen Schritt weiter." Die Aufnahme eines Dialogs mit Russland wäre "ein großer Schritt", so Laschet. Dabei sei es wichtig, dass auch Länder wie die baltischen Staaten oder Polen dafür Rückendeckung geben würden. Es müssten "alle 27 sagen: 'Ja, jetzt ist der Zeitpunkt da'".

+++ 13:58 Pistorius kündigt weitere 400 Millionen Dollar für Waffen für Ukraine an +++

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sagt der Ukraine weitere Unterstützung für ihren Verteidigungskampf gegen Russland zu. Deutschland werde sich mit 200 Millionen Dollar, umgerechnet rund 174 Millionen Euro, an einem neuen US-Waffenpaket für Kiew beteiligen, sagt Pistorius am Rande eines Treffens mit Nato-Kollegen in Brüssel. Zusätzlich werde Berlin 200 Millionen Dollar zur Beschaffung von speziellen Lenkflugkörpern für die Luftabwehrsysteme vom Typ Patriot beisteuern.

+++ 13:35 Kreml: Europäer beeinflussten Trump bei G7 mit "schädlichen Ideen" +++

Russland wirft den europäischen Staats- und Regierungschefs vor, US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel mit "schädlichen Ideen" zum Ukraine-Krieg beeinflusst zu haben. Sie versuchten, ihn in eine wenig hilfreiche Richtung zu drängen, sagt der außenpolitische Berater des Kremls, Juri Uschakow, im russischen Staatsfernsehen. Die Darstellung der Europäer, dass sich die militärische Lage der Ukraine verbessert habe, sei falsch. Trump sei jedoch ein starker Politiker, der an seinen eigenen Ansichten festhalte. Russland erwarte einen Besuch der Trump-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Ein Termin dafür stehe noch nicht fest. Trump hatte beim G7-Gipfel in Frankreich auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen und danach Russland zu einem Friedensschluss mit der Ukraine aufgefordert. Zudem trug er eine G7-Erklärung mit, in der die territoriale Integrität der Ukraine unterstützt, eine Verschärfung der Russland-Sanktionen angekündigt und eine Ausweitung der Lieferungen von weitreichenden Waffen- und Flugabwehrsystemen an die Ukraine vereinbart wurde.

+++ 13:09 Selenskyj will mit Nato-Verbündeten über Luftabwehr-Lieferung beraten +++

Bei dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im sogenannten Ramstein-Format heute soll die Lieferung von Luftabwehrsystemen besprochen werden. Dabei gehe es um eine Lieferung über das sogenannte Purl-Programm (Partnership for Ukraine Resilience Liaison) der Nato, bei dem Verbündete den Kauf von US-Waffen für die Ukraine finanzieren, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Bei den Gesprächen solle auch Aufbau eines Systems zur Abwehr ballistischer Raketen durch die Ukraine und ihre Partner Thema sein. 

+++ 12:48 Russischer Exilkünstler erschossen: Polen meldet Fahndungserfolg +++

Nach den tödlichen Schüssen auf einen exilierten russischen Künstler in Polen wird nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk ein Verdächtiger festgenommen. Der Mann mit einem georgischen Pass sei möglicherweise an der Tat beteiligt gewesen, sagt Tusk der Nachrichtenagentur PAP zufolge in Warschau. Die Festnahme gehe auf das Konto der Polizei der Woiwodschaft (Regierungsbezirk) Lublin und des polnischen Inlandsgeheimdienstes ABW. Der Zugriff sei in der Nähe von Warschau erfolgt, teilte die Polizei von Lublin offiziell mit. Der russische Aktionskünstler und Karikaturist mit dem Pseudonym Semjon Skrepezki war am Montag in der ostpolnischen Kleinstadt Biala Podlaska auf offener Straße mit fünf Schüssen getötet worden.

+++ 12:16 Explosion katapultiert riesiges Treibstoff-Dach in die Höhe +++

Ein ukrainischer Drohnenangriff sprengt einen riesigen Behälter und erschüttert das wichtigste Energiedepot von Moskau. Videos zeigen die gewaltige Detonation. Die Aktion ist Teil einer der schwersten Schläge gegen die russische Hauptstadt.

++ 11:38 Wieder Zivilisten bei russischen Angriffen getötet +++

In den von Russland kontrollierten Gebieten und russischen Grenzregionen gibt es nach Angriffen der Kreml-Truppen wieder einmal zivile Opfer: In der ukrainischen Stadt Enerhodar, in der viele Mitarbeiter des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja leben, wurde nach Angaben der russischen Verwaltung ein Mensch getötet. In den russischen Regionen Belgorod und Rostow kamen durch ukrainische Drohnenangriffe offiziellen Angaben zufolge zwei Menschen ums Leben.

+++ 11:19 Pistorius: Nato-Verbündete brauchen "mehr Zeit" für Ersatz von US-Fähigkeiten +++

Angesichts der Streichung von US-Beiträgen in den Nato-Plänen mahnt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius einen geordneten Übergang an. "Im Großen und Ganzen werden wir vieles kompensieren können, aber wir brauchen etwas mehr Zeit", sagt Pistorius in Brüssel. Es sei "schwierig und gefährlich für die Sicherheit des Nato-Gebiets in Europa, wenn Fähigkeiten abgezogen werden, sehr schnell, ohne dass klar ist, wann sie kompensiert werden können", warnt er zudem. In Brüssel treffen sich heute die Nato-Verteidigungsminister. Die USA planen seit Jahren eine Verringerung ihrer Präsenz in Europa.

+++ 10:44 Munz berichtet aus Moskau über massive Angriffswelle +++

Die Ukraine attackiert großflächig die Region rund um Moskau. Es sei der größte Angriff, den Moskau seit Kriegsbeginn erlebe, berichtet Korrespondent Rainer Munz unter Berufung auf einen oppositionellen russischen Fernsehsender. Parallel laufen Initiativen zur Aufnahme von Friedensgesprächen, "ein erster Schritt auf dem Weg in Richtung Hoffnungsschimmer".

+++ 10:08 Hegseth will US-Truppenpräsenz in Europa erneut überprüfen lassen +++

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt eine neue Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa an. Dabei werde in einem Zeitraum von bis zu sechs Monaten die "Streitkräftepräsenz und Stationierung der USA in Europa" begutachtet, sagt Hegseth bei einem Treffen der Nato-Verkehrsminister in Brüssel. Die Überprüfung solle sicherstellen, "dass die Nato sich schnell und unwiderruflich in Richtung eines von Europa geführten Bündnisses bewegt, in dem Europa die Hauptverantwortung für die Verteidigung Europas übernimmt", fügt er hinzu.

+++ 09:45 Selenskyj: "Vollständig gerechtfertigte Reaktion auf russische Angriffe" +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechtfertigt die massiven Angriffe auf Moskau und nennt sie ukrainische "Langstrecken-Sanktionen": "Dies ist eine vollständig gerechtfertigte Reaktion auf russische Angriffe auf unsere Städte und Gemeinden und ein weiteres wichtiges Ergebnis der Arbeit unserer Kämpfer gegen Einrichtungen, die die russische Kriegsmaschinerie aufrechterhalten." Kiew habe zudem Ziele in der russischen Region Rostow und in den besetzten Gebieten der Ukraine angegriffen, fügt Selenskyj in einem Beitrag auf X hinzu. Selenskyj dankt zudem den Verteidigungs- und Geheimdienstkräften der Ukraine. "Es ist an der Zeit, dass der Krieg endet, und Russland muss die notwendigen Schritte in der Diplomatie unternehmen", so Selenskyj weiter. Erst kürzlich hatte Moskau massiv die ukrainische Hauptstadt Kiew angegriffen und dabei auch die Kathedrale des historisch bedeutenden Kiewer Höhlenklosters in Brand gesetzt. Selenskyj kündigte daraufhin eine Antwort an.

+++ 09:14 Moskauer Flughäfen stellen vorübergehend Betrieb ein +++

Der großangelegte ukrainische Drohnenangriff auf Moskau zeigt weitere Folgen: Der Flugbetrieb an allen großen Moskauer Flughäfen wird aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt. Dies teilt die russische Luftfahrtbehörde mit. 

+++ 08:45 Drohnenangriff auf Moskau soll der größte seit Kriegsbeginn sein +++

Der ukrainische Drohnenangriff auf Moskau ist laut dem kremlkritischen Sender Doschd der größte seit Kriegsbeginn, gemessen an der Anzahl der abgeschossenen Drohnen im Anflug auf die Stadt. Moskaus Bürgermeister berichtet von 180 Drohnen, die im Anflug auf Moskau abgeschossen worden sein. Wie Doschd unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium schreibt, wurden Drohnen über 16 russischen Regionen abgefangen. Nach Angaben der russischen Regierung wurden in der Nacht insgesamt 555 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört.

+++ 08:14 Trump soll Ukraine-Hilfe an europäische Unterstützung bei Straße von Hormus knüpfen +++

Wäscht hier eine Hand die andere? US-Präsident Donald Trump zeigt sich offenbar bereit, den Druck auf Russland zu erhöhen – allerdings nur, wenn die europäischen Verbündeten im Gegenzug bei der Räumung der Straße von Hormus mitwirken. Wie "Politico" unter Berufung auf Insider berichtet, wurde das Thema bei den Gesprächen hinter verschlossenen Türen auf dem G7-Gipfel angesprochen. Dort soll Trump Berichten die künftige Unterstützung der USA für die Ukraine an die Beteiligung Europas an Minenräumungsmaßnahmen in der strategisch wichtigen Wasserstraße geknüpft haben. Trump werde die Kapazitäten seiner Verbündeten aus den G7 und anderen Ländern benötigen, um die Straße von Hormus von Minen zu räumen, zitiert das Portal einen Diplomaten. Im Gegenzug "muss es in der Ukraine-Frage ein gewisses Entgegenkommen geben", fügt der Diplomat hinzu. "Es besteht die sehr starke Erwartung, dass er zur Ukraine stehen wird."

+++ 07:43 UN: Hunderte Gewalttaten russischer Truppen gegen Kinder in der Ukraine +++

In den weltweiten bewaffneten Konflikten verüben laut einem UN-Bericht 2025 erstmals Regierungstruppen die meisten Gewalttaten gegen Kinder. In der Ukraine weist die UNO 1899 derartige Fälle nach. Dazu zählen 94 Todesopfer und 753 Verletzte, die die russische Armee verschuldete. Laut dem UN-Bericht sorgt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Krieg für eine deutliche Zunahme der Gewalt gegen Kinder. So würden mit KI ausgestattete ferngesteuerte Drohnen ohne die notwendige Kontrolle im Krieg eingesetzt.

+++ 07:11 Museumsdirektorin soll Kunst geraubt und Besatzern übergeben haben +++

Die ehemalige Direktorin des Museums von Mariupol wird beschuldigt, gestohlene Gemälde im Wert von rund 26,3 Millionen Hrywnja, umgerechnet rund 508.000 Euro, an die russischen Besatzungsbehörden weitergegeben zu haben. Dies teilt die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk auf Facebook mit. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden hat sich die Amtsträgerin zu Beginn der groß angelegten Invasion Russlands unrechtmäßig fünf Gemälde angeeignet, die in einer Zweigstelle des Museums ausgestellt waren. Die Frau soll die Gemälde zunächst in ihre Wohnung gebracht und anschließen den Besatzern übergeben haben. "Auf diese Weise hat die Verdächtige dazu beigetragen, dass der Feind einzigartige Kunstwerke an sich nahm, die ein untrennbarer Bestandteil des kulturellen Erbes von Mariupol waren", heißt es weiter. Bis Anfang Mai 2026 hat die russische Aggression laut der ukrainischen Regierung landesweit zur Zerstörung und Beschädigung von 1783 Kulturerbestätten und 2540 Einrichtungen der kulturellen Infrastruktur geführt.

+++ 06:37 Beobachtergruppe: Wichtige Eisenbahnbrücke zur Krim brennt +++

Eine Eisenbahnbrücke auf der von Russland besetzten Krim wird laut der Beobachtergruppe "Krimskij Weter" bei einem Drohnenangriff getroffen. Dadurch sei ein Brand ausgebrochen, Anwohner berichteten von etwa 20 Explosionen in der Gegend, heißt es. Auf Telegram veröffentlicht "Krimskij Weter" Bilder und Videos, die die brennende Brücke zeigen sollen. Auch eine nahegelegene Straßenbrücke soll beschädigt sein. Laut der Beobachtungsgruppe gehört die Eisenbahnbrücke zur kritischen Infrastruktur: "Der Güter- und Personenverkehr wird vollständig zum Erliegen kommen." Die Brücke überquert den nördlichen Krimkanal in der Nähe des Dorfes Rozdolne und befindet sich auf der Eisenbahnstrecke Kertsch–Dschankoi, einer wichtigen Route, über die russische Streitkräfte militärische Ausrüstung und Treibstoff zu ihren Truppen an der Südfront transportieren.

+++ 06:24 Nato berät am Vormittag über weitere Unterstützung für die Ukraine +++

Die Verteidigungsminister der Nato treffen sich in Kürze in Brüssel. Bei dem Treffen, das um 8 Uhr beginnt, geht es unter anderem darum, wie die übrigen Nato-Mitglieder die von den USA abgemeldeten Beiträge zum Streitkräftemodell der Allianz ersetzen können. Die USA werden von Verteidigungsminister Pete Hegseth vertreten. Washington hatte die Verbündeten Ende Mai informiert, in welchem Umfang Washington seinen Beitrag zum sogenannten Nato Force Model zurückfahren wird. Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte am Mittwoch, die Nato habe sich in der Vergangenheit diesbezüglich zu sehr auf die USA verlassen. Weiteres Thema des Treffens wird die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland sein.

+++ 05:54 Dicke Rauchwolken über Ölraffinerie in Moskau +++

Im südöstlichen Moskauer Stadtteil Kapotnja sind Flammen und dicke Rauchwolken zu sehen. Dort befindet sich die Ölraffinerie der russischen Hauptstadt. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilt auf Telegram mit, die russische Luftabwehr habe über 40 anfliegende Drohnen abgeschossen. Mehrere Drohnen hätten die Ölraffinerie erreicht. In einem Moskauer Außenbezirk sei ein Einkaufszentrum durch herabfallende Drohnentrümmer leicht beschädigt worden. Verletzte habe es nicht gegeben.

+++ 04:14 Drohnen töten 56-Jährigen in Sumy +++

Bei einem russischen Drohnenangriff auf Sumy kommt in der Nacht ein Mann ums Leben. Laut dem Leiter der Militärverwaltung, Serhiy Kryvosheyenko, wurden ein Wohnhaus und eine Tankstelle getroffen. An beiden Orten seien Brände ausgebrochen. Der 56-Jährige sei bei dem Angriff auf das Haus gestorben.

+++ 02:43 Selenskyj: Hatte wichtiges Gespräch mit Trump und Macron +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilt auf Telegram mit, er habe zum Abschluss des G7-Gipfels in Evian mit US-Präsident Donald Trump und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gesprochen. "Es war ein wichtiges koordinierendes Gespräch, das viel verändern könnte." In einem weiteren Beitrag erklärt Selenskyj, er habe in Brüssel auch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte über die Ergebnisse des G7-Gipfels gesprochen. "Die Hauptsache ist, an der Stärkung unserer Verteidigung zu arbeiten und US-Lizenzen für die Produktion von Luftabwehrsystemen zu erhalten", schreibt Selenskyj. 

+++ 01:24 Russland feuert mehrere ballistische Raketen auf Kiew +++

Das russische Militär feuert mehrere Raketen auf Ziele in der Ukraine ab. "Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen an", teilt der Militärgouverneur der Hauptstadt Kiew, Tymur Tkatschenko, bei Telegram mit. In der Innenstadt sind mehrere Explosionen zu hören. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge fliegen mindestens zwei Raketen in Richtung der Dreimillionenstadt, eine war auf das zentralukrainische Gebiet Poltawa gerichtet.

+++ 00:57 Wadephul: Bundeswehr verteidigt "jeden Zentimeter" der Nato +++

Außenminister Johann Wadephul sichert dem Nato-Verbündeten Polen zu, dass die Bundeswehr ohne Wenn und Aber zur Verteidigung seines Nachbarn bereitsteht. Auf die Frage, ob sich Polen im Falle einer russischen Aggression auf die Hilfe Deutschlands verlassen könne, antwortet Wadephul in einem Interview mit der Deutschen Welle und dem polnischen Sender TVP: "Wir werden keine Sekunde zögern." Weiter sagt er: "Wenn das Nato-Territorium angegriffen wird, und es geht ja im Zweifel nur um Russland, dann werden deutsche Soldatinnen und Soldaten sofort jeden Zentimeter verteidigen. Das ist eine Zusage. Und das ist vollkommen klar."

+++ 23:03 Russland wirft Ukraine Beschuss von Bus mit Kindern vor - Kiew dementiert +++

Russland beschuldigt die Ukraine, in der westrussischen Grenzregion Brjansk einen Bus mit einer belarussischen Kinderfußballmannschaft beschossen und dabei eine Frau getötet zu haben. Sieben weitere Menschen seien bei dem Drohnenangriff verletzt worden, darunter fünf Kinder, erklärt das Gesundheitsministerium in Moskau. Die getötete Frau sei als Betreuerin mit den Kindern unterwegs gewesen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow spricht von einem "barbarischen Terrorakt". Die ukrainische Armee weist die Anschuldigung als falsch zurück. Sie habe zu dem Zeitpunkt keine Angriffe in Brjansk ausgeführt, erklärt sie. Seit mehr als vier Jahren beschießt Russland zivile Einrichtungen wie Kindergärten, Universitäten und Krankenhäuser in der Ukraine, Hunderte Zivilisten sind durch Drohnenangriffe ums Leben gekommen.

+++ 22:09 Trump erwägt Wiedereinführung von Sanktionen gegen Russland +++

US-Präsident Donald Trump schließt eine Wiedereinführung von Sanktionen gegen Russland nicht aus. Er habe sicherstellen wollen, dass der Ölpreis so niedrig wie möglich bleibe, sagt Trump. "Ich werde sie vielleicht wieder einführen", erklärt er mit Blick auf die Strafmaßnahmen. Das US-Finanzministerium veröffentlicht keine Verlängerung für die Ausnahmegenehmigung von Sanktionen auf russisches Öl, das über den Seeweg transportiert wird. Die Regelung ist um Mitternacht Ortszeit abgelaufen.

+++ 21:17 Selenskyj kommt zum EU-Gipfel nach Brüssel – Friedensverhandlungen im Fokus +++

Einen Tag nach dem G7-Gipfel in Évian kommen die Staats- und Regierungschefs der EU am Donnerstag zu einem zweitägigen Gipfeltreffen in Brüssel zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Lage in der Ukraine und mögliche Friedensverhandlungen mit Russland; auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird erwartet. Zudem startet der Gipfel die Verhandlungen über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt ab 2028. Auch die Handelsbeziehungen mit China sowie das für Freitag geplante Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran dürften Thema sein.

+++ 20:20 EU verlängert Schutzstatus für Ukrainer - werden Männer ausgenommen? +++

Die EU-Kommission will den temporären Schutzstatus für ukrainische Geflüchtete weiter verlängern, kündigt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an. Zugleich müsse aber sichergestellt werden, dass "die legitime Fähigkeit der Ukraine zur Selbstverteidigung nicht untergraben wird" - ein mutmaßlicher Hinweis darauf, wehrfähige ukrainische Männer von der Regelung auszunehmen. Ob die neue Regelung nur Neuankömmlinge betrifft oder auch bereits in der EU lebende Ukrainer, ist noch unklar. Der Schutzstatus, der zuletzt bis März 2027 verlängert worden war, erlaubt es Ukrainern, sich ohne reguläres Asylverfahren in der EU aufzuhalten, zu arbeiten und Sozialleistungen zu erhalten. Mehr als 4,3 Millionen Menschen nehmen ihn derzeit in Anspruch, erwachsene Männer machen davon rund 27 Prozent aus.

+++ 19:34 Finnisches Parlament hebt Atomwaffenverbot auf +++

Das finnische Parlament stimmt mit 125 von 199 Stimmen für die Aufhebung des vollständigen Verbots von Atomwaffen im Land. Künftig dürfen Atomwaffen nach Finnland gebracht, dort transportiert und besessen werden, wenn dies für die militärische Verteidigung des Landes nötig ist - sofern der finnische Präsident dem Gesetz noch zustimmt. "Wir ermöglichen den uneingeschränkten Einsatz der nuklearen Abschreckung der NATO zum Schutz Finnlands", erklärt Verteidigungsminister Antti Häkkänen. Die Opposition kritisiert die Abkehr von Finnlands jahrzehntelanger Position. Finnland war 2023 wegen der russischen Bedrohung der Nato beigetreten.

+++ 19:00 Ukrainischer Verteidigungsminister: Krim verwandelt sich bald in eine Insel +++

Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow kündigt eine Isolation der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim mittels Drohnenangriffen an. "Es sieht so aus, als ob sich die Krim in Kürze in eine Insel verwandelt", sagt der Minister in einem Interview. Für die Ukraine öffne sich mit den Angriffen auf die russischen Nachschublinien ein "Fenster der Möglichkeiten". "Für die Russen beginnt eine Hölle, die sie nur schwerlich meistern werden", so Fedorow. Das betreffe nicht nur die Krim, sondern auch die Ostukraine. Die Beeinträchtigungen der russischen Logistik haben demnach bereits direkte Auswirkungen auf die Zahl der russischen Angriffe entlang der Frontlinie.

+++ 18:22 Bulgarien will Teil der EU-Sanktionen gegen Russland blockieren +++

Bulgarien will einen Teil möglicher neuer EU-Sanktionen gegen Russland nicht mittragen. Außenministerin Welislawa Petrowa sagt im Parlament in Sofia zu Journalisten, ihre Regierung sei gegen Sanktionen gegen den russischen Patriarchen Kirill und gegen Maßnahmen, die "direkt" den Erdölriesen Lukoil und seine Tochterunternehmen treffen würden. "Die Position Bulgariens ist sehr klar", sagt die Ministerin. "Wir unterstützen Sanktionen, die wirtschaftliche Auswirkungen haben, die die Mitgliedstaaten nicht mehr."

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Quelle: ntv.de, dsc/ghö/ino/dpa/rts/AFP

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