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Wegen Virusmutation in Freiburg Auch Rheinland-Pfalz verschiebt Schulstart

Stühle stehen in einem Klassenzimmer einer ersten Klasse auf Tischen. Foto: Marijan Murat/dpa/archiv

Die Klassenräume bleiben weiter leer - Rheinland-Pfalz verschiebt den Schulstart auf unbestimmte Zeit.

(Foto: Marijan Murat/dpa/archiv)

Eigentlich sollte am Montag in Rheinland-Pfalz der Präsenzunterricht an Grundschulen wieder starten. Doch nach dem Ausbruch einer Virusmutation in Baden-Württemberg zieht das Land nun Konsequenzen. Schulen sollen erst dann öffnen, wenn es "belastbare" Informationen zu den Corona-Varianten gebe.

Wegen Virusmutationen im Nachbarland Baden-Württemberg will Rheinland-Pfalz den Start des ab Montag geplanten Wechselunterrichts an Grundschulen verschieben. "Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten", erklärte Bildungsministerin Stefanie Hubig von der SPD. Der Distanzunterricht für Grundschüler werde daher zunächst fortgesetzt.

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Sobald "generell belastbare" Informationen vorlägen, könne die Situation neu bewertet werden. Die Notbetreuung werde unter den geltenden Hygienekonzepten weiter angeboten. Für den Kitabereich kündigte die Ministerin "erweiterte Testmöglichkeiten" an.

Im Nachbarland Baden-Württemberg war zuletzt eine mutierte Variante des Coronavirus in einer Freiburger Kindertagesstätte aufgetreten. Eine zeitnahe Grundschul- und Kitaöffnung wurde daraufhin abgesagt. Insgesamt seien landesweit auch noch 13 weitere Fälle mit den neuen Virusvarianten bekannt geworden.

Quelle: ntv.de, vmi/AFP