Politik

Libanesen unterstützen Syriens Assad Die Hisbollah kämpft mit

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Die libanesische Hisbollah fühlt sich Syriens Präsident Assad verbunden.

(Foto: AP)

Syrische Rebellen berichten, dass sich Milizen aus dem Ausland in den Bürgerkrieg einmischen. Angeblich springt die libanesische Hisbollah den Truppen von Machthaber Assad zur Seite. Die Organisation spricht vom "Heiligen Krieg" und bestreitet zugleich ihre Beteiligung.

In den syrischen Bürgerkrieg mischen sich zunehmend Milizen aus dem Ausland ein. Wie der Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, sagte, gab es in der Ortschaft Al-Kusair in Homs heftige Kämpfe zwischen Rebellen und schiitischen Kämpfern, die der libanesischen Hisbollah-Bewegung nahestehen. Die radikalislamische Schiitenpartei ist dem Regime von Präsident Baschar al-Assad verbunden.

Nach Angaben von Aktivisten waren rund 300 Assad-treue Milizionäre - Hisbollah-Mitglieder sowie schiitische Bewohner syrischer Dörfer an der Grenze zum Libanon - an einem Angriff auf die Region beteiligt. Es gebe viele Tote auf beiden Seiten, hieß es.

Das syrische Staatsfernsehen berichtete derweil, dass Regierungstruppen "Terroristenhochburgen" an der syrisch-libanesischen Grenze in der Provinz Homs zerschlagen hätten.

Offiziell bestreitet die Hisbollah nach wie vor, dass ihre Kämpfer die Regimetruppen im Nachbarland unterstützen. Allerdings vermeldet die schiitische Partei seit Monaten immer wieder, dass Kämpfer aus ihren Reihen "im Heiligen Krieg" gefallen seien. Wo sie starben, teilte die Bewegung dabei jedoch nicht mit.

Quelle: n-tv.de, dpa