Politik

Forsa-Sonntagsfrage FDP müsste draußen bleiben

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Die FDP kommt nicht über die 5-Prozent-Hürde.

(Foto: dpa)

Das Prozente-Problem der Liberalen ist doch hartnäckiger, als manche gedacht haben. Trotz der letzten erfolgreichen Landtagswahlen gelingt der Partei kein Aufschwung im Bund. Im Lager-Kampf zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün bleibt es unterdessen knapp: Laut der aktuellen Forsa-Sonntagsfrage trennen die beiden Seiten nur 2 Prozentpunkte.

Lindner-Effekt, Rösler-Aufschwung, Brüderle-Monologe: Nichts hilft den Liberalen so recht aus dem Keller. Die Hoffnungen, die sich für die Partei mit den Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen verbanden, werden im Bundestrend zerstört. Laut der jüngsten Forsa-Sonntagsfrage für RTL und "Stern" würde die FDP zurzeit mit 4 Prozent Zustimmung nicht in den Bundestag einziehen. Damit ist die Partei fast wieder bei den schlechten Zahlen vom ersten Quartal des Jahres angekommen. Von Januar bis März lag sie bei durchschnittlich 3 Prozent.

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Merkel, das Volk und ein paar Krabben: Das macht sicher sympathisch.

(Foto: dpa)

Einen Punkt zurückholen kann sich im Vergleich zur Vorwoche die Union. Sie liegt nun bei 34 Prozent und macht damit die kleine Sympathiedelle nach der Wahl in NRW fast wieder wett. Von ihrem Spitzenwert von 38 Prozent im Februar liegt aber noch weit entfernt. Bei den anderen Parteien tut sich nichts. Die Sozialdemokraten liegen auch in dieser Woche bei 27 Prozent. Die Grünen holen 13 und die Linke schafft 7 Prozent. Eine Flaute haben auch die Piraten: sie verharren bei 10 Prozent. Das schwarz-gelbe Lager erreicht gemeinsam 38, Prozent Zustimmung, Rot-Grün schafft 40.

Den Direktvergleich der möglichen Kanzlerkandidaten gewinnt Amtsinhaberin Angela Merkel weiterhin haushoch. Keiner der drei denkbaren Anwärter aus der SPD-Troika kann ihr das Wasser reichen. Merkel liegt 20 (+1) Prozentpunkte  vor Frank-Walter Steinmeier, 19 (+1) vor Peer Steinbrück und 39 (+1) vor SPD-Chef Sigmar Gabriel.

In Sachen politische Kompetenz sind die Sozialdemokraten der Verlierer der Woche. Nur 13 Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass die SPD die Probleme des Landes am besten lösen kann – 2 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union kann hingegen zulegen. Ihr trauen 24 Prozent die besten Strategien zu. Die Grünen erreichen 3.  An die FDP glaubt in dieser Frage nur 1 Prozent. 56 Prozent meinen, keine Partei könne die gegenwärtigen Probleme bewältigen.

Quelle: ntv.de, jmü

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