Politik

Grüne schwächeln Schwarz-Gelb holt auf

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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Abstand schmilzt, Schwarz-Gelb holt auf. In der Forsa-Sonntagsfrage liegen nur noch 2 Prozentpunkte zwischen dem Regierungslager und Rot-Grün. Der Grund ist ein Punktverlust der Grünen und ein Zugewinn bei der Union. Unterdessen liegt Kanzlerin Merkel weiterhin haushoch vor den potenziellen Herausforderern der SPD-Troika.

Rot-Grün oder Schwarz-Gelb? Laut der jüngsten Forsa-Sonntagsfrage für RTL und "Stern" steht es denkbar knapp zwischen den Lagern. Union und FDP kommen demnach zusammen auf 38 Prozent – und liegen nur noch 2 Prozentpunkte hinter einem Bündnis aus Sozialdemokraten und Grünen, das 40 Prozent erhalten würde. In der Vorwoche betrug der Abstand noch 4 Prozentpunkte.

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Die Drei von der Troika: abgeschlagen.

(Foto: AP)

Einzeln betrachtet kommt die Union auf 33 Prozent (+1), die FDP stagniert bei 5 und wäre damit erneut im Bundestag vertreten. Unverändert bleiben auch die SPD mit 27, die Linke mit 7 und die Piratenpartei mit 10 Prozent. Lediglich die Grünen geben 1 Prozentpunkt ab: Die Partei erreicht 13 Prozent.

In den Kanzlerduellen ist Amtsinhaberin Angela Merkel weiter auf Erfolgskurs. Keiner der drei Männer aus der SPD-Troika kann ihr das Wasser reichen. Merkel baut ihren Vorsprung auf Frank-Walter Steinmeier sogar aus. Gegen den Erfinder der Hartz-IV-Reformen, den in einer Direktwahl weiterhin 27 Prozent wählen würden, erreicht Merkel eine Zustimmung von 46 Prozent (+1). Im Vergleich zu SPD-Chef Sigmar Gabriel legt Merkel sogar um 2 Prozentpunkte zu. Die Kanzlerin würde nun 57 Prozent schaffen, der Herausforderer nur 19. Aufgeholt hat lediglich Peer Steinbrück. Der Finanzexperte liegt mit 30 Prozent Zustimmung (+1) am nächsten an Merkel, die hier auf 48 Prozent kommt.

Unterdessen rechnen laut Forsa nur noch 13 Prozent der Bundesbürger damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse bessern (-3). 53 Prozent erwarten eine Verschlechterung (+1), 32 Prozent rechnen mit keiner Veränderung (+2). Ein Trostpflaster: Viel optimistischer sind die Deutschen dagegen in Sachen Fußball-EM. Inzwischen glauben 57 Prozent fest daran, dass Jogi Löws Truppe Europameister wird – eine Steigerung um 7 Prozentpunkte. 17 Prozent sind der Ansicht, dass Spanien den Titel holt (+2).

Quelle: ntv.de, jmü

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