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Der Demokrat Jon Ossoff verfehlte die absolute Mehrheit bei der Nachwahl in Georgia nur knapp.
Der Demokrat Jon Ossoff verfehlte die absolute Mehrheit bei der Nachwahl in Georgia nur knapp.(Foto: REUTERS)
Mittwoch, 19. April 2017

Trump feiert Stichwahl wie Sieg: Georgia-Wahl blamiert beinahe Republikaner

Seit 1979 ist der US-Bundesstaat Georgia fest in der Hand der Republikaner. Bei der Nachwahl hätte die Partei des amtierenden Präsidenten aber fast den langjährigen Sitz im Abgeordnetenhaus verloren. Trump feiert die nötige Stichwahl dennoch als Sieg.

Die republikanische Partei von US-Präsident Donald Trump hat bei einer Nachwahl im Bundesstaat Georgia beinahe einen jahrzehntelang gehaltenen Sitz im Abgeordnetenhaus verloren. Der 30-jährige Demokrat Jon Ossoff verfehlte bei der Wahl um den ehemaligen Sitz des neuen US-Gesundheitsministers Tom Price am Dienstag mit 48 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit nur knapp, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.

Der Filmproduzent tritt jetzt bei einer Stichwahl am 20. Juni gegen die Republikanerin Karen Handel an, die als Zweite auf knapp 20 Prozent der Stimmen kam. Trump bezeichnete den Ausgang der Wahl in der Nacht zu Mittwoch auf Twitter als großen Sieg der Republikaner und fügte hinzu: "Es hat mich gefreut, helfen zu können!"

Der Kongresssitz des sechsten Bezirks von Georgia, zu dem einige Vororte der Metropole Atlanta gehören, ist seit 1979 fest in republikanischer Hand. Der zeitweilige Vorsitzende des Repräsentantenhauses und heutige Trump-Vertraute Newt Gingrich vertrat 20 Jahre lang den Bezirk in Washington.

Quelle: n-tv.de