Politik

Solidarität vom Landesverband Höcke: Potenzial zur Parteispaltung

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Höcke hält das Vorgehen für unverhältnismäßig.

(Foto: dpa)

Der AfD-Vorstand will den Thüringer Landeschef Höcke nach dessen rechtsextremen Äußerungen aus der Partei ausschließen. Der wähnt ein Kampagne gegen sich.

Die Thüringer AfD stellt sich vor ihren Landeschef Björn Höcke. "Das Vorgehen des Bundesvorstandes ist allein machtpolitisch motiviert", heißt es mit Blick auf das angestrebte Parteiausschlussverfahren. Der 44-Jährige ist auch AfD-Fraktionsvorsitzender im Erfurter Landtag.

Höcke selbst gab sich in einer kurzen Erklärung "in tiefer Sorge um Einheit der Partei". Er sei der festen Überzeugung, nicht gegen die Satzung verstoßen zu haben. Der Beschluss sei unverhältnismäßig und geeignet, der Partei großen Schaden zuzufügen, sagte er weiter. Das Vorgehen des Bundesvorstands habe das "Potenzial zur Spaltung".  Höcke las seine Erklärung vom Blatt ab und ließ keine Nachfragen von Journalisten zu.

Der Landesvorstand kündigte an, Höcke nach Kräften zu unterstützen. "Die Alternative für Deutschland ohne Björn Höcke ist keine Alternative mehr."

Quelle: ntv.de, jwu