Politik

"Paulaner" sagt nein Kein Brauhaus für Kim

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Kim Jong-Un muss auf einen anderen Biergartenlieferanten setzen.

(Foto: REUTERS)

Ach, ein kühles Blondes in Pjöngjang - davon träumt der Diktator. Doch Kim Jong-Uns Versuch, einen Qualitätsbiergarten nach Nordkorea zu holen, scheitert.

Nordkoreas junger Diktator Kim Jong-Un hat kräftigen Durst auf Frischgezapftes. Am liebsten hätte er in seiner Vorzeigestadt Pjöngjang sogar einen ganzen Biergarten. Wie die Münchner Paulaner-Brauerei bestätigte, gab es eine entsprechende Anfrage aus Nordkorea. Der Wunsch: Das Unternehmen solle doch vor Kims Haustür ein Brauhaus eröffnen.

Die Firma jedoch sagt vorerst ab. Zurzeit seien alle Kapazitäten gebunden, man sei mit zwölf neuen Standorten vollkommen ausgelastet, so die Unternehmenssprecherin zur "Bild"-Zeitung. "Über Nordkorea denken wir gar nicht nach", sagte sie.

Kims kommunistische Propaganda läuft oft darauf hinaus, westliche Qualitätsstandards zur Schau zu stellen. So eröffnete er jüngst einen Freizeitpark. Die Fokussierung auf die Hauptstadt lässt dabei die Millionen Nordkoreaner unbeachtet, die in den größtenteils unterentwickelten dörflichen Regionen Hunger leiden.

Quelle: ntv.de, jmü

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