Politik

Kontaktaufnahme mit Russland Kushner soll Flynn angestiftet haben

Vor Gericht erklärt sich der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der USA der Falschaussage in der Russland-Affäre schuldig. Doch hat Flynn eigenmächtig gehandelt? Anscheinend könnte ihn Trumps Schwiegersohn Kushner zu der Kontaktaufnahme ermutigt haben.

In der Affäre um Russland-Kontakte rückt der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, in den Fokus. Er solle den ehemaligen nationalen US-Sicherheitsberater Michael Flynn zur Kontaktaufnahme mit Russland angestiftet haben, berichtete der Sender NBC News unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dies solle vor rund einem Jahr nach einer UN-Resolution zu Israel geschehen sein.

Flynn hat sich vor Gericht der Falschaussage in der Russland-Affäre schuldig erklärt. In einer veröffentlichten Erklärung schreibt Flynn, er erkenne an, dass sein Verhalten falsch gewesen sei. Er kooperiere mit Sonderermittler Robert Mueller.

Mueller geht dem Verdacht nach, dass Russland die Wahl von Trump zum US-Präsidenten beeinflusst und geheime Absprachen mit Mitarbeitern aus dessen Wahlkampfteam getroffen haben könnte. Trump und die Regierung in Moskau bestreiten dies. Flynn wurde im Februar nach nicht einmal einem Monat im Amt wegen falscher Angaben zu seinen Gesprächen mit dem russischen Botschafter in Washington entlassen.

Quelle: ntv.de, jki/rts