Politik

Stern-RTL-Wahltrend Merkel und Union schwächeln in Umfrage

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Beim Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt trifft Merkel auf ihre Wähler.

(Foto: imago/Christian Thiel)

Langsam, aber schon seit mehreren Wochen sinkt die Beliebtheit der Bundeskanzlerin. Auch der Umfragewert von CDU und CSU fällt. Die SPD und ihr Parteichef können profitieren.

Zum zweiten Mal in Folge verlieren sowohl die Unionsparteien als auch die Bundeskanzlerin an Zustimmung: CDU und CSU bekämen laut Forsa nur noch 40 Prozent der Stimmen, wenn am kommenden Sonntag gewählt würde - und damit drei Prozentpunkte weniger als noch vor zwei Wochen.

Der Koalitionspartner SPD gewinnt leicht von 23 auf 24 Prozent. Die Linkspartei bleibt bei ihrem guten Wert von 11 Prozent, wird dabei aber von den Grünen aufgeholt, die von 10 auf 11 klettern. Die FDP, die seit Wochen zwischen 4 und 5 Prozent schwankt, steht nun wieder knapp über der entscheidenden Hürde. Die AfD sinkt wieder auf 3 Prozent. Im Bundestag gäbe es mit diesem Ergebnis trotz des Einzugs der FDP eine knappe rot-rot-grüne Mehrheit.

In der Kanzlerfrage geben 52 Prozent an, Angela Merkel im Falle einer Direktwahl erneut zur Kanzlerin wählen zu wollen. Vor einer Woche lag der Anteil mit 53 Prozent noch etwas höher. Allerdings hatten vor sechs Wochen noch 57 Prozent der Befragten die Amtsinhaberin als ihre Favoritin genannt. Sigmar Gabriel erholt sich leicht von seinem Tief: Er bekäme mit 15 Prozent der Stimmen einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche - ein Wert, den er zuletzt vor acht Wochen erreichte.

Für die Umfrage wurden 2504 Menschen zwischen dem 24. und dem 28. August befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 30 Prozent.

Quelle: ntv.de, che

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