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Flüchtlinge und Betrunkene München sorgt sich um Wiesn-Frieden

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Vergangenen Montag am Münchner Hauptbahnhof: Nach der Ankunft von 3000 Flüchtlingen wurde es eng.

(Foto: imago/Michael Westermann)

In zwei Wochen beginnt das Oktoberfest. Und die bayerische Staatsregierung treibt eine Sorge um: Was, wenn betrunkene Wiesn-Besucher am Hauptbahnhof auf Flüchtlinge treffen? Es dürfte mehr als eng werden. Mehr Polizei soll her.

Bayerns Staatsregierung sorgt sich wegen eines möglichen Aufeinandertreffens von am Münchner Hauptbahnhof ankommenden Flüchtlingen und betrunkenen Oktoberfest-Besuchern. Der Hauptbahnhof sei während des in zwei Wochen beginnenden Oktoberfests ohnehin im Ausnahmezustand, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann dem "Münchner Merkur".

Bei einer so großen unerwarteten Flüchtlingszahl wie vergangenen Dienstag würde es eng. "Dazu kommt, dass man nicht voraussehen kann, wie mancher besoffene Wiesn-Besucher sich verhält", sagte der CSU-Politiker. Es gebe ohnehin jedes Jahr während des größten Volksfests der Welt Schlägereien, nicht nur direkt auf der Wiesn, sondern auch am Hauptbahnhof.

Herrmann forderte nach eigenen Worten inzwischen bei Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine deutliche Verstärkung der Bundespolizei in Bayern insgesamt und speziell am Münchner Hauptbahnhof an. "Der Minister hat mir versprochen, dass er in Kürze für eine Verstärkung sorgen wird", sagte der Innenminister. Wieviele zusätzliche Beamte kommen sollen, sagte Herrmann nicht.

Quelle: n-tv.de, nsc/AFP

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