Politik

SPD will Krabbelzimmer einrichten Nahles erwartet Nachwuchs

Andrea Nahles wird Mutter. Die Generalsekretärin der SPD und ihr Ehemann erwarten ihr erstes gemeinsames Kind. Eine lange Pause von der Politik plant Nahles aber offenbar nicht, das Willy-Brandt-Haus will der 40-Jährigen mit einem Krabbelzimmer die Arbeit erleichtern.

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"Jau, stimmt, bin froh."

(Foto: picture alliance / dpa)

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist schwanger und erwartet im Januar ihr erstes Kind. Parteikreise bestätigten einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. In einer SMS an den "Stern" bekannte sich die 40-Jährige auch persönlich zu dem freudigen Ereignis: "Jau, stimmt, bin froh".

Vater des Kindes ist der 46-jährige Kunsthistoriker Marcus Frings, den Nahles erst vor zwei Monaten geheiratet hatte. Die beiden waren am 20. Juni - dem 40. Geburtstag der Braut - in deren rheinland-pfälzischen Heimatort Weiler vor den Traualtar getreten.

Bis zur Geburt des Kindes will Nahles weiterarbeiten und anschließend auch möglichst schnell wieder in ihr Büro im Berliner Willy-Brandt-Haus zurückkehren. In der Parteizentrale der Sozialdemokraten wird bereits darüber nachgedacht, ein Krabbelzimmer für den Nachwuchs einzurichten.

Ein prominentes Vorbild gibt es schon: Der neue Bundespräsident Christian Wulff hatte früh angekündigt, er wolle im Schloss Bellevue eine Spielecke für seinen zweijährigen Sohn einrichten.

Für eine Wohnung ist gesorgt

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung haben Nahles und Frings mittlerweile auch eine gemeinsame Wohnung in Berlin gefunden. Eigentlich arbeitet der 46-Jährige als Kurator im Offenbacher Stadtmuseum. Im Gegensatz zu Nahles hat ihr Ehemann auch schon Erfahrung in der Elternrolle. Laut "Bild" hat er einen elfjährigen Sohn aus einer früheren Beziehung.

Nahles kam 1970 in der Eifel als Tochter eines Maurers zur Welt und trat 1988 in die SPD ein. Während ihres Germanistik-Studiums arbeitete sie sich in der Partei langsam nach oben: 1995 wurde sie Vorsitzende der Jungsozialisten, 1998 zog sie erstmals in den Bundestag ein, nach der SPD-Schlappe bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr wurde sie Generalsekretärin.

Quelle: n-tv.de, dpa

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