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Senatsmehrheit für Steuerreform Republikaner überzeugen Wackelkandidaten

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Mitch McConnell (l.) verkündet: "Wir haben die Stimmen" - Donald Trump wird's freuen.

(Foto: REUTERS)

Die Steuerreform von US-Präsident Trump wird wahrscheinlich auch den Senat passieren. "Wir haben die Stimmen", erklärt der Mehrheitsführer der Kongresskammer. Trumps "Geschenk" an die Bevölkerung ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Die Republikaner im US-Senat haben nach den Worten ihres Mehrheitsführers Mitch McConnell die notwendige Mehrheit für die Verabschiedung der von US-Präsident Donald Trump versprochenen Steuerreform zusammen. "Wir haben die Stimmen", sagte McConnell in Washington.

Sein Parteifreund Jeff Flake sagte, er unterstütze jetzt die geplanten Steuersenkungen, nachdem er zuvor Bedenken angemeldet hatte. Auch die republikanische Senatorin Susan Collins will nun dafür stimmen. Für eine Verabschiedung reicht im Senat eine einfache Mehrheit. 52 der 100 Senatoren sind Republikaner. Mindestens drei ihrer Senatoren meldeten zuletzt jedoch noch Bedenken an.

Die US-Börsen machten nach Bekanntwerden der Nachrichten einen Teil der zuvor erlittenen Verluste wieder wett. Trump hat den Bürgern rechtzeitig zu Weihnachten Steuersenkungen in Aussicht gestellt. Nach fast einem Jahr im Amt benötigen er und seine Partei dringend ihren ersten großen gesetzgeberischen Erfolg.

Auch im Falle einer Verabschiedung im Senat ist die Reform aber noch nicht durch. Dann müssen die Gesetzesvorlagen beider Kongresskammern - Senat und Repräsentantenhaus - in Einklang gebracht werden. Dies kann abermals zu heftigen Debatten führen. Das Repräsentantenhaus hat seine Gesetzesvorlage bereits verabschiedet.

Quelle: n-tv.de, mba/rts

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