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Raketen auf Latakia Russland gerät in Syrien in die Schusslinie

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Kämpfer der Freien Syrischen Armee feuern einen Mörser ab.

REUTERS

Russlands Engagement in Syrien hat Folgen: Die Militärbasis in Latakia, wo Moskau Kriegsgerät konzentriert, gerät ins Fadenkreuz der Rebellen. Wie die Rebellen zu Moskau stehen, wird in einem Video klargestellt.

Die russische Armee gerät in die Schusslinie der Rebellen in Syrien. In einem Video erklärt ein syrischer Rebellenkämpfer, dass Russland zum Feind erklärt wurde. "Wir erklären heute, dass wir den Flughafen Latakia unter Beschuss nehmen, der sich in eine Basis für die russische Armee verwandelt hat. Unser Feind, die Russen, werden in Syrien keinen Frieden genießen", sagt der Mann.

Kurz darauf werden Raketen abgefeuert - angeblich in Richtung des Flughafens von Latakia. In einem weiteren Video sind Kämpfer zu sehen, die syrische Regierungstruppen unter Beschuss nehmen, die die russischen Truppen in Latakia schützen sollen.

CNN meldet außerdem, dass die russische Botschaft in Damaskus beschossen worden sei. Russische Militärflugzeuge, die in den syrischen Luftraum eintreten, würden ihre Transponder abschalten, um nicht geortet werden zu können. Offenbar fürchten die Truppen den Beschuss durch Boden-Luft-Raketen.

Russland hat die Militärpräsenz in Syrien massiv verstärkt. Präsident Putin hatte sich bereit erklärt, Luftschläge gegen den IS durchzuführen und im Notfall sogar Bodentruppen zu entsenden. Russland ist einer der engsten Verbündeten des Assad-Regimes.

Quelle: n-tv.de, bdk

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