Politik

FDP bleibt bei 4 Prozent SPD im leichten Aufwind

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Die richtige Richtung? SPD-Chef Gabriel und Generalsekretärin Nahles.

(Foto: dpa)

Die FDP kann sich in der wöchentlichen Forsa-Umfrage nicht verbessern und würde derzeit weiter an der 5-Prozent-Hürde scheitern. Aufwärts geht es dagegen für die SPD, die wieder mit Abstand vor den Grünen liegt.

Die FDP kommt nicht aus dem Stimmungstief. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage für den "Stern" und RTL erreichen die Liberalen wie in der Vorwoche nur vier Prozent und wären mit diesem Ergebnis nicht mehr im Bundestag vertreten.

Die SPD lässt die Talsohle ihres Umfragetiefs dagegen langsam hinter sich, ihr Vorsprung vor den Grünen vergrößert sich wieder. Die Sozialdemokraten gewinnen zum zweiten Mal in Folge einen Punkt hinzu und steigen auf 24 Prozent. Die Grünen geben erneut einen Punkt ab und liegen bei 20 Prozent. Mitte Oktober hatten sie im "Stern-RTL-Wahltrend" mit 25 Prozent die SPD übertrumpft.

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Tief im Tal: FDP-Chef Westerwelle muss sich mit anhaltend miesen Umfragewerten beschäftigen.

(Foto: dpa)

CDU/CSU kommen der Umfrage zufolge unverändert auf 34 Prozent. Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf 11 Prozent.

FDP "Boden erreicht"

Mit zusammen 38 Prozent liegt das schwarz-gelbe Regierungslager damit weiter sechs Punkte hinter einem möglichen rot-grünen Bündnis mit zusammen 44 Prozent und sogar 17 Punkte hinter SPD, Grünen und Linken mit zusammen 55 Prozent.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", er sehe bei der FDP "den Boden erreicht". Die liberale Partei habe zwar ein hohes Sympathiepotenzial, doch schaffe sie es nicht, die Sympathisanten als Wähler zu halten. Jetzt seien ihr nur noch "die harten Stammwähler" geblieben.

Quelle: n-tv.de, dpa/AFP

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