Politik

Nur noch zwei Punkte hinter der Union SPD setzt zum Überholen an

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Die Stimmung in der SPD hat sich schlagartig verbessert.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es bewegt sich was bei den Sozialdemokraten: Auch im Forsa-Wahltrend gewinnt die SPD hinzu, mit 29 Prozent fährt sie ihr bestes Ergebnis bei dieser Umfrage seit Februar 2008 ein. Die Union verliert einen Punkt und steht bei 31 Prozent. Die Grünen verharren bei 19 Prozent - ein Ergebnis, das für Rot-Grün reichen würde.

Die SPD legt in der Wählergunst weiter zu. Im wöchentlichen Wahltrend von "Stern" und RTL kletterten die Sozialdemokraten um 2 Prozentpunkte auf 29 Prozent. Für die SPD ist das der höchste Wert in dieser Umfrage seit Februar 2008. Andere Umfragen hatten die SPD zuletzt sogar bei 30 Prozent gesehen.

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Die "Stones" sind derzeit die aussichtsreichsten Kanzlerkandidaten der SPD.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Union muss einen Punkt abgeben und fällt auf 31 Prozent zurück. Die Werte der anderen Parteien bleiben stabil: Die Grünen verharren bei 19 und die Linke bei 9 Prozent. Die Liberalen würden mit 4 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Nach dem Ergebnis der Forsa-Umfrage hätten SPD und Grüne mit 48 Prozent die nötigen Stimmen für eine Kanzlermehrheit im Bundestag beisammen.

In der Frage, welcher mögliche SPD-Kanzlerkandidat außerhalb der SPD-Anhängerschaft die besten Chancen hätte, schnitten Ex-Finanzminister Peer Steinbrück und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier am besten ab. Von denen, die derzeit andere Parteien oder gar nicht wählen wollen, würden je 21 Prozent für die SPD stimmen, wenn deren Kandidat Steinmeier oder Steinbrück hieße. Je 11 Prozent würden bei der SPD ihr Kreuz machen, wenn Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit oder SPD-Chef Sigmar Gabriel SPD-Kanzlerkandidat wären.

Quelle: ntv.de, dpa