Politik

Schnelles Anti-Doping-Gesetz Schäuble will Verabschiedung

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zieht Konsequenzen aus dem Doping-Skandal im Radsport. Er lasse seit einigen Tagen prüfen, ob Steuergelder verschwendet worden seien, sagte der CDU-Politiker in München. Sollte dies der Fall sein, würden die Mittel selbstverständlich zurückgefordert. Über weitere Schlussfolgerungen aus den Enthüllungen müsse in den nächsten Wochen beraten werden.

"Ich bin wirklich erschüttert, dass in solchem Maße flächendeckend gedopt werden konnte", sagte Schäuble. Er sprach von einer "Seuche" und verlangte eine schnelle Verabschiedung des Anti-Doping-Gesetzes.

"Dann haben wir zusätzlich Möglichkeiten, gegen dieses mafiöse Netzwerk vorzugehen." Mit dem Gesetz soll der Besitz "nicht geringer" Mengen besonders gefährlicher Substanzen unter Strafe gestellt werden. Einigen Politikern geht das Gesetz nicht weit genug.

Quelle: n-tv.de

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