Politik

Forsa-Sonntagsfrage Piraten sinken, Linke holt Luft

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SPD ist Currywurst - Piraten sind Popcorn?

(Foto: dapd)

In der jüngsten Forsa-Sonntagsfrage liegt das rot-grüne Lager weiter vor dem schwarz-gelben - allerdings nicht uneinholbar. Die Piraten sind, legt man die letzten Wochen zugrunde, im Abwärtstrend. Die Linke hingegen kann ein bisschen Luft schnappen.

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Katja Kipping und Bernd Riexinger sind die Hoffnung der Linken.

(Foto: dapd)

Die extreme Begeisterung für die Piratenpartei lässt langsam aber stetig nach. Laut der jüngsten Forsa-Umfrage für RTL und "Stern" liegen die politischen Freibeuter in der Sonntagsfrage nun bei 10 Prozent – im Vergleich zur Vorwoche verlieren sie damit erneut 1 Prozentpunkt. Vor rund zwei Monaten lagen die Newcomer noch bei 13 Prozent und damit sogar vor den Grünen, die in dieser Woche gleichbleibend stark bei 14 Prozent liegen. Von der Inhalte-Debatte zwischen den Piraten profitieren kann offenbar die Linkspartei. Sie erholt sich um 1 Prozentpunkt und liegt nach längerer Durststrecke wieder bei 7 Prozent.

Die Union gibt 1 Punkt ab und schafft 32 Prozent. Die FDP gewinnt hingegen 1 Punkt hinzu und käme zurzeit knapp über die 5-Prozent-Hürde. Bei der SPD bewegt sich nichts: Die Sozialdemokraten holen wie in den letzten drei Wochen 27 Prozent. Das schwarz-gelbe Lager liegt also mit 37 Prozent weiterhin 4 Prozentpunkte hinter Rot-Grün mit 41 Prozent.

Im Kanzlerduell hat Amtsinhaberin Angela Merkel vor allen zurzeit denkbaren sozialdemokratischen Herausforderern die Nase klar und deutlich vorn. Gegen Frank-Walter Steinmeier (27 Prozent) würde sie 45 Prozent erreichen. Gegen Peer Steinbrück (29 Prozent) wäre sie mit 48 Prozent die Siegerin. Und SPD-Chef Sigmar Gabriel ist am weitesten abgeschlagen. Er würde im Direktduell gegen Merkel nur 19 Prozent bekommen, die Kanzlerin hingegen 55 Prozent.

Ernüchternd bleibt die Zahl derer, die keiner Partei zutrauen, die Probleme in Deutschland lösen zu können: 56 Prozent. 14 Prozent trauen das der SPD, 22 der Union am ehesten zu.

Quelle: ntv.de, jmü

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