Politik

Nordkorea-Konflikt Trump attackiert Russland

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Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un provoziert die Weltöffentlichkeit. Welche Rolle spielt Russland?

(Foto: picture alliance / Wong Maye-E/A)

Im Nordkorea-Konflikt hat US-Präsident Trump China mittlerweile "eingenordet". "China hilft uns", sagt er. Bei Russland sieht das allerdings ganz anders aus. Das hat Trump zufolge auch einen Grund.

US-Präsident Donald Trump hat Russland vorgeworfen, den Kampf gegen eine atomare Bewaffnung Nordkoreas zu hintertreiben. "China hilft uns, aber Russland geht vielleicht in die andere Richtung", sagte Trump dem Sender Fox Business Network. Das schlechte Verhältnis zwischen beiden Staaten erschwere die Lösung des Nordkorea-Konflikts, sagte Trump weiter. "Hätten wir ein besseres Verhältnis, könnte die Lage um Nordkorea leichter gelöst werden."

Das isolierte kommunistische Land hat mit einer Serie von Atom- und Raketentests international Besorgnis ausgelöst. Trump hatte Pjöngjang daraufhin die "völlige Vernichtung" angedroht, wenn die USA von nordkoreanischen Atomwaffen bedroht würden. Daraufhin hatte es verbale Scharmützel beider Seiten gegeben.

Trump will auf seiner bevorstehenden Asienreise dafür werben, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen, damit das international weitgehend isolierte Land sein Atom- und Raketenprogramm aufgibt. Er reist am 2. November nach Asien. Auf seiner Agenda steht auch ein Besuch Südkoreas an. Die dortige demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea wird er aber offenbar - im Gegensatz zu seinen Vorgängern Barack Obama und George W. Bush - nicht besuchen.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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