Politik

Im Fahrwasser der Terroranschläge Trump will Waffengesetze lockern

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Donald Trump lässt nur selten eine Möglichkeit zur Provokation aus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Rennen um die Bewerbung zur US-Präsidentschaftswahl ist Donald Trump fast jedes Mittel recht: Die grausame Terrorserie von Paris mit mindestens 129 Toten nutzt der Republikaner auf besonders perfide Weise.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat die Terroranschläge von Paris für ein Plädoyer für laxere Waffengesetze genutzt. "Niemand hatte Waffen, und sie (die Angreifer) haben einfach einen nach dem anderen erschossen", sagte der 69-Jährige laut US-Medienberichten bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Texas.

Wenn die Menschen hätten Waffen tragen dürfen wie in den USA, dann wäre die Situation ganz anders verlaufen, sagte Trump. Mehrere Attentäter hatten am Freitagabend an mehreren Orten in der französischen Hauptstadt 129 Menschen getötet.

Trump wirbt unter anderem für eine Mauer entlang der US-mexikanischen Grenze und mit dem Wahlkampf-Slogan "Make America great again" ("Macht Amerika wieder großartig"). Über den amtierenden Präsidenten Barack Obama sagte Trump, der habe von nichts eine Ahnung: "Ich will jetzt nicht sagen, er ist inkompetent, denn das wäre nicht so nett."

Quelle: ntv.de, jve/dpa