Politik

Neue nicht-ständige Mitglieder Ukraine kommt in den UN-Sicherheitsrat

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Die fünf neuen nicht-ständigen Mitglieder im Weltsicherheitsrat sind neben der Ukraine auch Japan, Ägypten, Uruguay und der Senegal.

(Foto: imago/Xinhua)

Ab 1. Januar sitzen im UN-Sicherheitsrat fünf neue Länder. Eines der neuen nicht-ständigen Mitglieder geht bereits vor Antritt auf Konfrontationskurs mit Russland. Wird das die Handlungsfähigkeit des Gremiums beeinträchtigen?

Die UN-Vollversammlung hat fünf neue nicht-ständige Mitglieder für den UN-Sicherheitsrat gewählt, darunter die Ukraine. Auch Japan, Ägypten, Uruguay und Senegal wurden mit breiter Unterstützung in den Sicherheitsrat aufgenommen. Die Länder treten am 1. Januar für zwei Jahre die Nachfolge für Staaten wie Litauen und Chile an.

Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin hatte zuvor erklärt, sein Land werde im Sicherheitsrat "sicher nicht entgegenkommend" gegenüber Russland sein. Kiew wirft Moskau vor, den Konflikt in der Ostukraine mit prorussischen Rebellen zu schüren.

Der UN-Sicherheitsrat hat 15 Mitglieder, darunter die fünf ständigen Mitglieder und Veto-Mächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich. Die anderen nicht-ständigen Mitglieder werden regelmäßig neu gewählt, fünf jedes Jahr. Auch Japan, das nun erneut zum nicht-ständigen Sicherheitsratsmitglied gewählt wurde, hat territoriale Konflikte mit der Veto-Macht China.

Westliche Diplomaten erwarten jedoch nicht, dass diese Spannungen die Arbeit im Sicherheitsrat generell erschweren werden. Die fünf anderen nicht-ständigen Mitglieder sind derzeit Spanien, Venezuela, Neuseeland, Angola und Malaysia.

Quelle: ntv.de, lda/AFP

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