Entführung in LuganskUnbekannte töten litauischen Honorarkonsul
In der von prorussischen Separatisten besetzten ostukrainischen Stadt Luhansk wird der litauische Honorarkonsul verschleppt und erschossen. Verantwortlich dafür sollen "bewaffnete Terroristen" sein.
In der ostukrainischen Krisenregion um die Großstadt Lugansk haben Unbekannte einen litauischen Diplomaten entführt und ermordet. Der Honorarkonsul sei erschossen gefunden worden, teilte das litauische Außenministerium in Vilnius mit. "Bewaffnete Terroristen" hätten den Mann vor wenigen Tagen an einen unbekannten Ort verschleppt und getötet.
"Wir verurteilen dieses Verbrechen und hoffen, es wird untersucht und die dafür Verantwortlichen werden ermittelt und bestraft", hieß es in der Mitteilung des baltischen EU- und Nato-Mitglieds. Litauen blickt als baltischer Staat mit besonderer Sorge auf das Vorgehen Russlands im Konflikt mit der Ukraine.
Nach dem ungenehmigten Eindringen eines russischen Hilfskonvois in die Ukraine hatte das Land eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt.