Ratgeber

Girokonto und DepotDiese Banken bieten Spitzenkonditionen

03.02.2026, 12:26 Uhr
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Um herauszufinden, welche Banken eine besonders gute Gesamtnote verdienen, hat die FMH-Finanzberatung den Markt sondiert. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Statt verschiedene Geldgeschäfte bei unterschiedlichen Anbietern abzuwickeln, wünschen viele einen Service aus einer Hand. Umso erfreulicher, dass es etliche Banken gibt, die sowohl hervorragende Girokonten als auch günstige Wertpapierdepots im Angebot haben, wie die FMH-Finanzberatung ermittelt.

Nicht nur die täglichen Nachrichten können dieser Tage Stress auslösen. Auch wenn es um das Thema Finanzen geht, fühlen sich viele Menschen latent überfordert. Doch es gibt Hoffnung. Die Geldhäuser bieten immer häufiger eine Kombination aus günstigen Einstiegskonten und Depots, die auch Anfängern den Zugang zu ETF-Sparplänen und anderen Geldanlagen am Kapitalmarkt ermöglichen.

Um herauszufinden, welche Banken bei den unterschiedlichen Produkten eine besonders gute Gesamtnote verdienen, hat die FMH-Finanzberatung im Auftrag von ntv den Markt sondiert. Ziel war es dabei nicht, die besten Angebote für versierte Investmentsparer zu finden, sondern zu ermitteln, welche Banken ihren Kunden den Einstieg in die Kapitalanlage am leichtesten machen und zugleich beim Brot-und-Butter-Geschäft - dem Girokonto - punkten können.

Was gute Girokonten auszeichnet

Bei den Konditionen der Girokonten legten die Analysten der FMH besonderen Wert auf eine (möglichst niedrige) monatliche Grundgebühr. Auch betrachteten sie, welche Mindestvorgaben die Banken für regelmäßige Geldeingänge machen, und bewerteten die Kosten für Girocard und Kreditkarte.

Zugleich unterstellte die FMH, dass Kunden, die neben einem Girokonto auch ein gutes Wertpapier-Depot suchen, eine gewisse finanzielle Grundausstattung mitbringen. Die Höhe der Dispozinsen floss daher nicht in die Bewertung der Girokonditionen ein.

Zwischenergebnis: Girokonten, die das Prädikat "kostenlos" verdienen, werden zwar seltener. "Es gibt aber sowohl bei den Filial- als auch bei den Direktbanken noch Anbieter, die weder für die Kontoführung noch für die Ausgabe der Karten Geld verlangen und sogar auf Mindesteingänge verzichten", kommentiert Max Herbst, Chef der FMH-Finanzberatung, die Ergebnisse.

Einsteigerdepots dürfen nicht zu teuer sein

Beim Wertpapierdepot kam es den Experten der FMH vor allem auf die Kosten an: Wie hoch sind die monatlichen Depotgebühren? Welche Orderkosten entstehen für eine Geldanlage von 1000 Euro? Und wie hoch sind die Auslagen, wenn Kunden einen Wertpapiersparplan mit 100 Euro pro Monat besparen will?

Diese Filter brachten (zum Teil) deutliche Unterschiede ans Licht. Denn auch wenn die meisten Banken die Depotführung gebührenfrei anbieten - bei den Orderkosten offenbaren sich Abweichungen von bis zu zehn Euro pro Order. Bei den Entgelten fürs Wertpapiersparen rufen die Banken ebenfalls unterschiedliche Sätze auf.

Sehr gute Angebote bei acht Anbietern

Insgesamt kann sich das Ergebnis der Erhebung sehen lassen: Gleich acht Anbieter erhielten von der FMH die Bestnote "sehr gut". Bei den bundesweit tätigen Banken schafften es die Santander, die Postbank und die Targobank aufs Treppchen.

Bei den Neo- und Direktbanken vergab die FMH die Bestnote sogar fünfmal: Am besten schnitt (mit leichtem Vorsprung) die Trade Republic ab. Dicht auf ihren Fersen folgen die N26, die norisbank, die Consorsbank und die ING.

Quelle: ntv.de, awi

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