Ratgeber

Der Trick mit der Barzahlung Keine Lust auf Rundfunkbeitrag?

Der GEZ-Beitrag sorgt seit jeher für Unmut. Mittlerweile muss jeder Haushalt den Rundfunkbeitrag zahlen, egal, ob und wie viele Empfangsgeräte dort stehen. Wie man die Zwangsabgabe trotzdem umgeht, meint ein findiger Journalist herausgefunden zu haben.

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(Foto: imago/Eibner)

Seit Januar 2013 muss für jede Wohnung eine Rundfunkgebühr von 17,98 Euro pro Monat gezahlt werden. Egal, ob und wie viele Empfangsgeräte dort stehen oder genutzt werden. Das ärgert viele. Entweder, weil die Beitragszahler gar nicht das Angebot der öffentlich-rechtlichen Kanäle nutzen oder das Gebotene für qualitativ minderwertig erachten. So oder so, zahlen mussten am Ende dennoch fast alle.

Bis jetzt. Denn ein pfiffiger Journalist des "Handelsblatts" hat eine Möglichkeit gefunden, sich vor der Zwangsabgabe zu drücken. Unter dem Titel "Wie man ganz legal die Rundfunkgebühren spart und dabei die Geldreform voranbringt" verrät Norbert Häring in seinem Blog seinen Trick.

Die Lösung ist denkbar einfach: Barzahlung. Häring fiel auf, dass im Gebührenbescheid des Rundfunkbeitrages nur zwei Zahlungsmöglichkeiten angegeben werden - Einzugsermächtigung oder Überweisung. Doch laut Paragraf 14 des Bundesbankgesetzes sind "in Deutschland … auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel". Was wiederum zur Folge hat, dass die Barzahlung niemand ablehnen darf - auch der "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" nicht.

Häring stornierte kurzerhand seine Einzugsermächtigung, worauf er von der Behörde aufgefordert wurde, das Geld zu überweisen. Nun verwies der Journalist auf Paragraf 14 des Bundesbankgesetzes. Zudem forderte er den Beitragsservice auf, sollte dieser auf  Begleichung der Forderung per Banküberweisung oder Lastschrifteinzug bestehen, ihm die gesetzliche Grundlage hierfür zu nennen. Seitdem wurden keine weiteren Forderungen mehr an ihn gestellt.

Nach Meinung Härings verzichtet der Beitragsservice lieber auf seine Gebühr, als ihm die Möglichkeit der Barzahlung zu ermöglichen. Sollte ihm diese dennoch eingeräumt werden, würde der findige Redakteur selbstverständlich auch die Gebühr bezahlen. Dass dieses Vorgehen gegenüber dem Beitragsservice auf Dauer massentauglich ist, darf dennoch bezweifelt werden.

Quelle: ntv.de, awi

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