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Butter-Mix im Test Zwei schmieren ab

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Butter? Margarine? Streichfett!

(Foto: imago/Science Photo Library)

Streichfett ist eine Kombination aus Butter und Pflanzenöl. Die nicht nur schmeckt, sondern sich vor allem auch gut verstreichen lassen soll. Eben ohne dass das Brot bröckelt oder das Knäcke kracht. Warentest weiß, womit geschmiert werden sollte.

Butter war ja eine Zeit lang als Cholesterinbombe verschrien. Deshalb kam bei manchen nur Margarine aufs Brot. Denn die galt wegen ihrer vielen ungesättigten Fettsäuren als gesünder. Die gesättigten Fette aus der Kuh sollten hingegen das Risiko für Diabetes und Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen erhöhen. Mittlerweile gilt Butter als rehabilitiert. Seitdem schmeckt auch der Kuchen wieder. Grundsätzlich sollte aber beim Fettkonsum das Verhältnis von Omega-3 und Omega-6-Säuren hinhauen.

Kaum ist das geklärt, rücken andere Probleme der ordinären Butter in den Fokus. Nämlich deren Streichfähigkeit, wenn sie frisch aus dem Kühlschrank und entsprechend kalt auf dem Brot verstrichen werden soll. Was hier nicht selten zu Kollateralschäden beim zu bestreichenden Untersatz führt. Sprich das Brot bröckelt, das Knäcke kracht, wie die Stiftung Warentest die Problematik so schön zusammenfasst. Deshalb haben sich die Tester einmal angeschaut, was sogenannte Schmierfette taugen. Die kombinieren Butter mit Rapsöl. Erstere soll für den buttrig-sahnigen Geschmack sorgen, letzteres für Streichfähigkeit und Gesundheit. Eben auch im kalten Zustand.

"Sehr gut" in der Sensorik

Ergebnis? 14 von 23 Streichfetten sind "gut", und viele davon sind für wenig Geld zum Preis von 1,29 Euro pro 250-Gramm-Becher zu haben. Vier sind jedoch nur ausreichend. Zwei davon enthalten mehr umstrittenes Palmfett als Rapsöl und Milchfett zusammen und wiesen außerdem noch erhöhte Schadstoffwerte in Form von 3-MCPD-Estern auf. Diese entstehen beim Raffinieren von Fetten und Ölen und gelten in sehr hohen Dosen als möglicherweise krebserregend ("Rama mit Butter" und "Botterram").     

Aber der Reihe nach. Im Test vorn liegen "Die Streichzarte" von Weihenstephan für 1,59 Euro pro 250 Gramm ("gut", Gesamtnote 1,8). Dicht gefolgt von "Kærgården - das Original" von Arla ("gut", 2,0, 2,19 Euro).  Aber auch bei der "Streichzart" von Meggle darf zugegriffen werden ("gut", 2,1, 1,89 Euro). Alle drei können vor allem auch bei der Sensorik (Aussehen, Textur, Geruch und Geschmack) punkten und erhalten an dieser Stelle ein "sehr gut".

Günstiger aber immer noch "gut" sind die Schmierstoffe "Milfina Streichfein" und "Ja Streichfein" von Aldi Süd beziehungsweise Rewe (beide 2,2, 1,29 Euro).

Quelle: n-tv.de, awi

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