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Hessen Trinkwasser trotz Trockenheit: Versorger zu Konsequenzen

Leitungswasser läuft in ein Glas. Foto: Lukas Schulze/Archivbild

(Foto: Lukas Schulze/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Erfrischendes Trinkwasser trotz trockener Sommer - Wasserversorger müssen sich angesichts des Klimawandels neuen Herausforderungen stellen. Wie dies im Fall des größten hessischen Anbieters Hessenwasser aussieht, will das Unternehmen heute in Frankfurt erklären. Hessenwasser beliefert rund 2,2 Millionen Menschen in Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt und zahlreichen anderen Kommunen im Rhein-Main-Gebiet. Das Wasser stammt unter anderem aus dem hessischen Ried sowie dem Vogelsberg, Spessart und Taunus.

Das Unternehmen will berichten, welche Ansätze es zur Deckung des steigenden Wasserbedarfs gibt und wie sich der Klimawandel langfristig auf die Verfügbarkeit des kostbaren Nass' auswirkt. Hinzu kommt das Bevölkerungswachstum in der Region. Ende Juni hatte Hessenwasser von einem Rekordwert beim Trinkwasserbedarf im Rhein-Main-Gebiet berichtet. Am 26. Juni waren es demnach 426 312 Kubikmeter, dies lag noch einmal zwei Prozent über dem im Vorjahr aufgestellten seitherigen Höchstwert.

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