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Schweres Los für Bamberg Berlin entgeht Playoff-Kracher gegen Bayern

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Berlins Landry Nnoko hat fast alles im Griff.

(Foto: imago images/BBL-Foto)

Die Vorrunde ist abgeschlossen - und die Meisterkandidaten der Basketball-Bundesliga haben sich in Stellung gebracht. Alba Berlin gewinnt das Topspiel der Gruppe B und geht damit dem Topfavoriten und Gastgeber München vorerst aus dem Weg. Auch Bamberg siegt, steht jedoch vor einer harten Aufgabe.

Alba Berlin hat sich beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga (BBL) den Sieg in der Gruppe B gesichert und geht so einem Viertelfinal-Duell mit Meister Bayern München aus dem Weg. Die Berliner gewannen das hochklassige und spannende Duell gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 97:89 (46:45) und spielen nun gegen die BG Göttingen, Ludwigsburg muss gegen die Münchner antreten. Das Hinspiel gegen den Titelverteidiger steht schon am Mittwochabend (20.30 Uhr) auf dem Programm. Einen Tag mehr frei hat Vizemeister Alba, am Donnerstag (16.30 Uhr) geht es erstmals gegen Göttingen.

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Alba und Ludwigsburg lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, erst gegen Ende des dritten Viertels konnte Berlin erstmals leicht davonziehen. Doch dann schwächelte die Alba-Defensive ein wenig, Ludwigsburg glich erneut aus. In der entscheidenden Phase gelangen Luke Sikma und Marcus Eriksson zwei Dreier zum zwischenzeitlichen 90:81. Beste Werfer der Berliner waren Eriksson mit 15 Punkten und Sikma, dem mit 15 Zählern und zehn Assists ein Double-Double gelang. Thomas Wimbush erzielte 30 Zähler für Ludwigsburg.

Ebenfalls im Viertelfinale steht Brose Bamberg. Mit einem souveränen 100:82 (58:40) gegen Rasta Vechta schlossen die Franken die Vorrundengruppe B auf dem dritten Platz ab und treffen in der Runde der letzten Acht auf den Zweiten der Gruppe A, die EWE Baskets Oldenburg (Donnerstag, 20.30 Uhr), die am Vortag den FC Bayern besiegten. Bamberg ließ gegen den ersatzgeschwächten Außenseiter nichts anbrennen und zog bereits im ersten Viertel davon. Im zweiten Durchgang leistete Vechta ein wenig mehr Gegenwehr, der Rückstand betrug zur Pause dennoch 18 Punkte. Angeführt von Shooting Guard Travis Simpson kam Rasta mit viel Schwung aus der Pause, doch Bamberg legte noch einmal einen Gang zu und ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen.

Bester Werfer der Bamberger war Jordan Crawford mit 21 Punkten, Simpson (28) war für Vechta am erfolgreichsten. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Bambergs Christian Sengfelder (18 Punkte) bei MagentaSport: "Wir sind bereit für das Viertelfinale." Vechta, das die vierte Niederlage im vierten Spiel kassierte, bleibt hingegen nur noch das Duell um Platz neun gegen die Hakro Merlins Crailsheim (Dienstag, 20.30 Uhr). Die Frankfurt Skyliners, die am Montag spielfrei hatten, sind als Vierter der Gruppe ebenfalls in den Play-offs und treten gegen Ratiopharm Ulm an (Mittwoch, 16.30/alle MagentaSport).

Quelle: ntv.de, tsi/sid