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Lakers siegen und feiern Davis Miami Heat leiden doppelt und schmerzhaft

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Goran Dragic führte die Heat nur in Halbzeit eins.

(Foto: AP)

Die Los Angeles Lakers sind als Favoriten in die Finalserie gegen die Miami Heat gegangen - einen so deutlichen Sieg wie zum Start hatten aber wohl nur die wenigsten erwartet. Allerdings haben die Heat großes Verletzungspech. Lakers-Star LeBron James will auf keinen Fall nachlassen.

Die Los Angeles Lakers haben das erste Finalspiel der NBA klar gewonnen und ihre Ambitionen auf die erste Meisterschaft seit zehn Jahren untermauert. Das Team um Superstar LeBron James ließ den Miami Heat in Orlando beim 116:98 keine Chance. Zwischenzeitlich hatte das Team sogar 32 Punkte Vorsprung. Allerdings war James trotz 25 Punkten, 13 Rebounds und neun Assists nicht der auffälligste Spieler.

Der 35-Jährige, der mit Miami 2012 und 2013 die Meisterschaft eingefahren hatte, wurde in Spiel eins der Best-of-Seven-Serie von seinem kongenialen Mitspieler Anthony Davis (34 Punkte, neun Rebounds) ein wenig in den Schatten gestellt. "Das habe ich von ihm erwartet", sagte James über Davis' Vorstellung.

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Gute Jungs.

(Foto: dpa)

"Dies ist der Moment, auf den ich meine gesamte Karriere gewartet habe", sagte Final-Debütant Davis, der vor der Saison zu den Lakers gestoßen war: "Ich möchte sicherstellen, dass ich diese Gelegenheit nutze, denn sie kommt nicht allzu oft." James forderte vom Team weiter ungebrochene Konzentration: "Die Arbeit ist noch nicht getan. Wir sind nicht damit zufrieden, ein Spiel zu gewinnen. So einfach ist das."

"Einfach die Kontrolle übernommen"

Nach den 13 Punkten Rückstand im ersten Viertel konterten die Lakers mit einem 19:3-Lauf und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit schon auf 18 Punkte aus. "Die sind heiß rausgekommen, wir waren kalt. Wir mussten zulegen an beiden Enden des Spielfelds. So können wir nicht anfangen", mahnte Davis.

Miami, das sich im Finale der Eastern Conference gegen Rekordmeister Boston Celtics mit dem deutschen Spieler Daniel Theis durchgesetzt hatte, verlor allerdings nicht nur das Spiel: Topstar Goran Dragic verletzte sich am linken Fuß, verpasste die zweite Halbzeit und droht länger auszufallen. Bam Adebayo erlitt im dritten Viertel eine Schulterverletzung und war damit ebenfalls raus. Heat-Topscorer Jimmy Butler (23 Punkte) verstauchte sich den Knöchel. Er konnte immerhin weiterspielen.

"Ungeachtet dessen gaben die Lakers den Ton, die Kraft und die Körperlichkeit für den Großteil des Spiels vor", sagte Heat-Trainer Erik Spoelstra, dessen Team nur im ersten Viertel mithalten konnte: "Sie haben einfach die Kontrolle übernommen. Wir waren nicht in der Lage, sie zurückzuerlangen." Am Samstag findet das zweite Spiel statt.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid