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Nach Schreckmoment im Turnier Nadal kämpft sich in Runde zwei in Wimbledon

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Der 36-Jährige braucht gute dreieinhalb Stunden für den Sieg.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Tennis-Profi Rafael Nadal fährt seinen zweiten Sieg im laufenden Turnier ein. Beim Rasen-Klassiker in Wimbledon bezwingt er den argentinischen Außenseiter Francisco Cerundolo. Die Zuschauer schrecken auf, als Nadal im dritten Satz ausrutscht und hinfällt. Der Spanier bleibt jedoch unverletzt.

Der 22-malige Grand-Slam-Turniergewinner Rafael Nadal hat beim Rasen-Klassiker in Wimbledon nach einigen Schwierigkeiten die zweite Runde erreicht. Der 36-Jährige bezwang den Argentinier Francisco Cerundolo am Dienstag 6:4, 6:3, 3:6, 6:4 und präsentierte sich beim ersten Auftritt mehr als drei Wochen nach seinem Triumph bei den French Open noch längst nicht in Topform.

Nadal trifft nun auf den Litauer Ricardas Berankis. Vor dem Erfolg in Paris hatte der Spanier bereits bei den Australian Open gewonnen. Anfang des dritten Satzes erlebten die Zuschauer auf dem gut gefüllten Centre Court einen Schreckmoment, als Nadal ausrutschte und hinfiel.

Der Spanier blieb aber unverletzt. Vor allem mit einer peitschenden Vorhand setzte der Außenseiter Cerundolo, der noch nie bei einem Grand-Slam-Turnier die erste Runde überstanden hat, seinen Gegner unter Druck. Obwohl er schon mit einem Break vorne lag, gab Nadal den dritten Durchgang ab und lag auch im vierten Satz zurück. Nach harten 3:33 Stunden durfte er aber jubeln.

Vor der Partie hatte der Spanier berichtet, dass er sich die chronischen Schmerzen im linken Fuß durch eine spezielle Therapie gelindert habe. In Barcelona hatte Nadal sich einer pulsierten Radiofrequenztherapie unterzogen. Die betroffenen Fußnerven werden mit dieser Behandlung betäubt und können den Schmerzreiz nicht mehr zum Gehirn weiterleiten. Nadal leidet seit einigen Jahren am Müller-Weiss-Syndrom, einer seltenen und degenerativen Erkrankung.

Quelle: ntv.de, mst/dpa

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