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Mannheim im DEL-Halbfinale Red Bull verliert - und bangt um Abeltshauser

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(Foto: imago images / GEPA pictures)

Die Eisbären Berlin stemmen sich in München erfolgreich und überraschend deutlich gegen das vorzeitige Viertelfinal-Aus in den DEL-Playoffs. Die Augsburger Panther erarbeiten sich einen Matchball. Den haben die Adler Mannheim bereits verwandelt.

Die Adler Mannheim ziehen als erstes Team ins Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga ein. Der Hauptrundensieger gewann sein fünftes Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers 7:4 (2:2, 2:1, 3:1) und entschied die Best-of-Seven-Serie mit 4:1 für sich. Vor 11.882 Zuschauern in der SAP Arena leisteten die Nürnberger zwar lange ordentlich Widerstand. Doch im Schlussdrittel sorgte der siebenmalige Meister dank der Treffer von David Wolf (43.), Denis Reul (46.) und Mark Ratic (59.) für klare Verhältnisse. Zuvor hatten Garrett Festerling (12. Minute), Ben Smith (20.), Chad Kolarik (30.) und Markus Eisenschmid (39.) für die Adler getroffen. Die Nürnberger Tore erzielten Chad Bassen (13.), Patrick Reimer (20.), Marcus Weber (30.) und Eric Stephan (51.).

Red Bull München vergab indes seinen ersten Matchball. In eigener Halle kassierte der Titelverteidiger gegen Vizemeister Eisbären Berlin ein 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) und führt in der Viertelfinal-Serie nur noch mit 3:2. Jamie MacQueen (12.) und Austin Ortega per Doppelschlag in der 49. Minute - zwischen beiden Toren lagen gerade einmal 37 Sekunden - ließen die Gäste jubeln, zudem musste München Ende des zweiten Drittels eine womöglich schwere Verletzung von Konrad Abeltshauser verkraften. Der Abwehrspieler blieb nach einem Zweikampf mit James Sheppard zunächst auf dem Eis liegen und wurde dann mit Unterstützung vom Eis geführt.

Nach einer Aufholjagd stehen die Augsburger Panther dicht vor dem Halbfinaleinzug. Das fünfte Spiel gegen die Düsseldorfer EG gewannen die Panther mit 4:3 (0:1, 1:2, 2:0, 1:0) nach Verlängerung und holten den dritten Sieg. Ein Erfolg fehlt noch zur ersten Halbfinal-Teilnahme seit der Saison 2009/2010. Thomas Holzmann erzielte in der Overtime nach 1:32 Minuten den entscheidenden Treffer für die Augsburger, die sich erst durch einen Treffer von David Stieler 46 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung gerettet hatten. Zuvor waren Ryan McKiernan (19.), Marco Nowak (36.) und Alexander Barta (37.) für Düsseldorf erfolgreich gewesen. Augsburg konterte vor 6139 Zuschauern durch Matthew Fraser (22.), Jaroslav Hafenrichter (43.) und Stieler.

Die Kölner Haie verhinderten mit dem Rücken zur Wand das vorzeitige Play-off-Aus. Gegen den ERC Ingolstadt siegten die Rheinländer 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) und verkürzten in der Serie auf 2:3. Nationalspieler Frederik Tiffels (45.) und Jason Akeson (60.) machten im Schlussdrittel den Sieg perfekt. Ingolstadt hat am Freitag (19.30 Uhr) im sechsten Aufeinandertreffen Heimrecht.

Quelle: n-tv.de, tno/sid/dpa