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Olympia-Aus weiter wahrscheinlich Russlands Leichtathleten bleiben suspendiert

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IAAF-Präsident Sebastian Coe hatte

(Foto: AP)

Reformversprechen allein reichen dem Leichtathletik-Weltverband nicht, um die Suspendierung von Russlands Leichtathleten aufzuheben. Das Startverbot bleibt auf Weiteres bestehen. Damit wackelt die Olympia-Teilnahme.

Russlands skandalumwitterter Leichtathletik-Verband kann angesichts der neuen Dopingfälle derzeit nicht mit einer Aufhebung seiner Sperre rechnen. Das teilte das Council des Weltverbandes IAAF zum Abschluss seiner Sitzung in Monte Carlo mit.

Wie IAAF-Präsident Sebastian Coe erklärte, wird die endgültige Entscheidung darüber, ob Russland Leichtathleten an den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro teilnehmen dürfen, auf der nächsten Council-Sitzung im Mai fallen. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt habe Russland für die Erneuerung der Leichtathletik noch zu wenig unternommen, um den Bann aufheben zu können. Nach den massiven Doping-Enthüllungen des vergangenen Jahres war der russische Verband RUSAF im November vorläufig für alle internationalen Wettbewerbe gesperrt worden.

Eine Hintertür für die Olympia-Teilnahme in Rio gibt es noch, weil die RUSAF neue Strukturen und Reformen angekündigt hat. Diese überwacht eine Taskforce der IAAF, die dem 27-köpfigen Council nun berichtet hat. Eine ernsthafte Warnung schickte Coe an Äthiopien, Marokko, Kenia, die Ukraine und Weißrussland und sprach in Bezug auf die Doping-Bekämpfung in diesen Ländern von einem "kritischen Zustand". Die Anti-Doping-Programme müssten ernsthaft verbessert werden.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa