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Bayern-Ikone vor dem Absprung Thomas Müller soll aus München wegwollen

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Gegen Hoffenheim fror der Heißsporn lange Zeit auf der Ersatzbank.

(Foto: imago images/MIS)

Einem Medienbericht zufolge will der zum Ersatzspieler degradierte Thomas Müller den FC Bayern München verlassen. Der als echter Bayer bei den Fans besonders beliebte Offensivspieler strebt demnach an, noch im Winter einen neuen Verein zu finden.

Fußball-Weltmeister Thomas Müller will laut Bericht der "Sport Bild" den FC Bayern München verlassen. Das Magazin berichtet, dass der 30-Jährige einen Transfer in der Winterpause plane. Schon in der laufenden Länderspielpause soll es demnach Gespräche zwischen dem Offensivspieler und dem Bundesligisten geben.

Der ehemalige Nationalspieler scheint unzufrieden mit seiner Situation unter Trainer Niko Kovac. Müller hatte bei den Münchnern nach der Verpflichtung des Brasilianers Philippe Coutinho seinen Stammplatz verloren. Bei der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Samstag in der Bundesliga saß Müller zum fünften Mal in Folge zu Beginn auf der Bank. Zudem liest sich seine Gesamtbilanz in der laufenden Spielzeit dürftig. In bisher 450 Pflichtspielminuten kommt er auf ein Tor und vier Vorlagen.

Bayern-Trainer Kovac hatte nach dem Hoffenheim-Spiel indirekt Müllers Reservistenrolle zementiert. "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen", hatte er in einem Sky-Interview gesagt. Müller wurde in der Partie nach 60 Minuten eingewechselt. Danach sagte er zu Journalisten nur knapp: "Nothing to say, wie der Engländer sagt."

Müller, der als Vize-Kapitän im Mannschaftsrat des FC Bayern sitzt, besitzt bei den Münchenern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Er gehört dort zu den Top-Verdienern und soll rund 15 Millionen Euro im Jahr verdienen. Der Angreifer spielt seit 2000 beim FC Bayern und dient dort wie kein anderer aktueller Akteur als Identifikationsfigur. Mit dem deutschen Rekordmeister gewann Müller bislang unter anderem achtmal die deutsche Meisterschaft, fünfmal den DFB-Pokal sowie 2013 die Champions League.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa/sid

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